Allgemeine Nutzungsplanung; Teiländerungen

 

Teiländerung Nutzungsplanung "Arbeitszone Rütene"; Genehmigung

 
Arbeitszone Rütene
 
Die Realisierung der Südwestumfahrung Brugg bewirkt eine Attraktivitätssteigerung des Areals Rütene für produzierende und verarbeitende Industrie mit hohem Güterverkehr und Flächenbedarf. Im Vorfeld der Abstimmung über die Südwestumfahrung Brugg wurde von verschiedener Seite betont, dass das Areal mit dem Ziel umstrukturiert werden soll, Firmen mit grosser Wertschöpfung und Innovation (Hightech-Strategie) anzusiedeln und als zukünftiges wichtiges Arbeitsplatzgebiet des Regionalzentrums zu entwickeln.
Durch die Südwestumfahrung wird der Anschluss an das Autobahnkreuz Birrfeld stark verbessert. Dies birgt jedoch die Gefahr, dass vor allem Logistikunternehmen mit schwacher Wertschöpfung, starken Immissionen und wenig Arbeitsplätzen angezogen werden. Diese Problematik wurde im Rahmen der Erarbeitung des gemeinsamen Räumlichen Entwicklungsleitbildes (RELB) von Brugg und Windisch erkannt. Das RELB sieht für dieses Areal eine Nutzungsüberprüfung vor.

Das RELB will eine zukunftsweisende Entwicklung der Region Brugg-Windisch und die regionale Abstimmung zwischen Siedlung, Verkehr und Landschaft/Freiraum gewährleisten. Die Arbeitszone Rütene, ein räumlich zusammenhängender Schild zwischen der Aarauerstrasse K112 und dem Wald, liegt unmittelbar entlang der geplanten Südwestumfahrung. Da sie ein ausserordentlich hohes Entwicklungspotenzial beinhaltet, haben der Stadtrat Brugg und der Gemeinderat Windisch beschlossen, vorgängig zur Ortsplanungsrevision RAUM BRUGG WINDISCH gemeinsam eine Teilrevision Nutzungsplanung für dieses Gebiet durchzuführen. Infolge der Auswirkungen der Linienführung der Südwestumfahrung sind ohnehin eine Teilrevision der Nutzungsplanungen und eine Anpassung der Zonenbestimmungen notwendig. Aus Gründen der Rechtsbeständigkeit kann die Nutzungsplanung nicht innert kurzer Zeit zweimal geändert werden. Mit der vorgesehenen Teilrevision können die Ziele aus dem RELB in angemessener Weise umgesetzt werden.
 
 
 
 
 
Links und Informationen
 
Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland; Teiländerung Nutzungsplanung Arbeitszone Rütene: Genehmigungsverfahren
 
Der Einwohnerrat hat am 24. Juni 2016 die Teilrevision der Nutzungsplanung der Arbeitszone „Rütene“, bestehend aus der Teiländerung des Zonenplanes und der Teiländerung § 25a der Bau- und Nutzungsordnung gemäss § 25 Abs. 1 BauG in Übereinstimmung mit der öffentlichen Auflage beschlossen.

Nach unbenutztem Ablauf der Referendumsfrist wurde dieser Beschluss am 3. August 2016 rechtsgültig.

Die Beschwerdefrist lief ungenutzt ab. Die Genehmigung durch den Regierungsrat wird bis Ende des Jahres 2016 erwartet.

Die Zonenplanänderung berücksichtigt den Neubau der Südwestumfahrung Brugg K 128 (mit Rodung und Anpassung des Waldgrenzenplans). Die durch diese Rodungen/Ersatzaufforstungen verursachten Ein- und Auszonungen sind von der Realisierung des Strassenbauprojektes Südwestumfahrung Brugg K 128 abhängig.
 
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Teiländerung Bauzonenplan
PDF Icon   Teiländerung BNO §25a
PDF Icon   Vorprüfungsbericht