Sondernutzungsplanungen

 
 

Gestaltungsplan "Am Rain" und Teiländerung Bauzonenplan "Am Rain"; öffentliche Mitwirkung

 

 
 
Die bebauten Parzellen Nr. 1823, 1824 und 1837 sind im Besitz von Baugenossenschaften und befinden sich zwischen der stark befahrenen Zurzacherstrasse und der Quartierstrasse Am Rain.

Der Entscheid der beiden Genossenschaften, zusammen ein Neubauprojekt zu erstellen, bietet die Chance einer gesamtheitlichen Siedlung von hoher Qualität, welche einerseits ein Beitrag zur Innenentwicklung, andererseits auch ein Anstoss zur Aufwertung der Zurzacherstrasse sein kann. Die anspruchsvolle Lärmsituation entlang der Zurzacherstrasse, der städtebauliche Kontext und die angestrebte hohe Ausnützung (innere Verdichtung) sowie die hohen energetischen und wirtschaftlichen Ziele der Bauherrschaft stellen die Rahmenbedingungen der 2013 durchgeführten Machbarkeitsstudie dar.

Anfangs 2015 wurde der Studienauftrag vorbereitet. Dabei wurden insbesondere die städtebauliche Leseart, die Erschliessung, die mögliche Dichte und die zulässige Geschossigkeit bzw. Ausnützungsziffer formuliert und definiert. Das Verfahren des Studienauftrages erfolgte vom März 2015 bis Januar 2016.

Die Jury wählte das Projekt „Gemini“ der Adrian Streich Architekten AG als Siegerprojekt aus. Das Siegerprojekt besticht durch seine Kompaktheit der Gebäude und die daraus entstehenden Freiräume, durch die Weiterentwicklung des Quartiers und durch die wirtschaftlichen, gut nutzbaren Wohnungsgrundrisse. Das Projekt liefert einen wertvollen Beitrag zu den städtebaulichen Fragestellungen.

Im April 2016 entschieden die Baugenossenschaften in Absprache mit der Abteilung Planung und Bau, dem Kanton und der Stadtplanerin, dass aufgrund des überarbeiteten Siegerprojektes ein Gestaltungsplan in Auftrag gegeben werden soll.

Das vorliegende Projekt erfordert eine Teiländerung der Nutzungsplanung. Das heisst, es muss vorgezogen zur ordentlichen Ortsplanrevision eine Anpassung der BNO und des Bauzonenplanes erfolgen.

Die Bearbeitung des Gestaltungsplans „Am Rain“ mit der Teiländerung des Bauzonenplanes sieht folgendes Vorgehen vor:

• Eingabe des Entwurfs zur Vorprüfung an die Abteilung Raumentwicklung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (April 2017).
• Durchführung des öffentlichen Mitwirkungsverfahrens (April/Mai 2017)
• Bearbeitung der Mitwirkungseingaben (Mai 2017).
• Erstellung des Mitwirkungsberichts (Juni 2017).
• Veröffentlichung des Mitwirkungsberichts (Juli 2017).

Zur Durchführung der öffentlichen Mitwirkung (§ 3 BauG) werden der Entwurf des Gestaltungsplans „Am Rain“ und die Teiländerung des Bauzonenplanes „Am Rain“ aufgelegt.
Die Entwürfe mit den dazugehörigen Erläuterungen sind vom 3. April bis 2. Mai 2017 auf der Homepage der Stadt Brugg aufgeschaltet und bei der Abteilung Planung und Bau zu den ordentlichen Bürozeiten einsehbar.

Während der öffentlichen Mitwirkung haben alle Interessierten und Betroffenen die Gelegenheit, innerhalb der Auflagefrist von 30 Tagen ihre Anliegen in die Planung einzubringen. Das Mitwirkungsverfahren ist klar vom Einwendungsverfahren zu unterscheiden und kann nicht durch Einwendungen und Beschwerden angefochten werden. Das Einwendungsverfahren findet in einer späteren Phase und nach dem Beschluss des Gestaltungsplanes und der Teiländerung des Bauzonenplanes durch den Stadtrat statt. Die Teiländerung des Bauzonenplanes erfordert im Anschluss noch die Zustimmung des Einwohnerrates.
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Teiländerung Bauzonenplan
PDF Icon   Planungsbericht Teiländerung Bauzonenplan
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Machbarkeitsstudie
PDF Icon   Lärmgutachten
PDF Icon   Dichteszenarien
PDF Icon   Bericht Beurteilungsgremium

Gestaltungsplan Hofacker

 
 

 
 
Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wurden die Gestaltungsplanentwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht lagen vom 6. Januar bis 6. Februar 2017 bei der Abteilung Planung und Bau auf.

Es sind 6 Einwendungen eingegangen, welche derzeit bearbeitet werden.

Weitere Schritte:

- Einwendungsbehandlung
- Einwendungsentscheide durch den Stadtrat
- Genehmigung des Gestaltungsplans
- Allfälliges Beschwerdeverfahren
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht der Stadtplanerin
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht

Gestaltungsplan Obergrüt

 
 

 
 
Planungsziel:
Das Planungsgebiet „Obergrüt“ (Parzelle Nr. 2218) ist das letzte grössere, noch unüberbaute und eingezonte Wohngebiet an der nördlichen Habsburgerstrasse im Westquartier der Stadt Brugg. Das Areal liegt in der Wohnzone W3 und ist erschliessungsplanpflichtig.

Um eine qualitativ gute Wohnbebauung realisieren zu können, erarbeitete die Bauherrschaft eine Testplanung mit zwei ausgewiesenen Architekturbüros. Sie ermöglicht nun eine gesamthaft optimierte Bebauung, eine gute Erschliessung sowie eine hochwertige Freiraumgestaltung unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse und Rahmenbedingungen. Die beiden Nachbargrundstücke (Parzellen Nr. 1206 und Nr. 1588) wurden in den Gestaltungsplanperimeter miteinbezogen, was aus städtebaulicher Sicht Sinn macht.

Die Testplanung bildete die Grundlage für den vorliegenden Gestaltungsplan „Obergrüt“. Die Gestaltungsplanunterlagen bestehen aus dem Situationsplan 1:500, den Sondernutzungsplanvorschriften, dem Planungsbericht und weiteren Unterlagen.

Die Gestaltungsplanunterlagen wurden vom 30. Mai bis 29. Juni 2016 öffentlich aufgelegt. Dabei ging eine Mitwirkungseingabe ein. Der Mitwirkungsbericht vom 7. April 2017 behandelt die entsprechenden Eingabepunkte.

Mit Datum vom 15. Juni 2017 liegt der abschliessende Vorprüfungsbericht des Kantons vor. Die Vorlage erfüllt die Genehmigungsanforderungen, und eine vorbehaltslose Genehmigung wird in Aussicht gestellt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 10. Juli bis 9. August 2017 bei der Abteilung Planung und Bau auf und können während der Bürozeit eingesehen werden.

Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Stadtrat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Weitere Schritte:
- Einwendungsbehandlung
- Genehmigung des Gestaltungsplans
 
Informationen
 
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Richtprojekt Überbauung
PDF Icon   Richtprojekt Umgebung
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Fachbericht Stadtplanung
PDF Icon   Mitwirkungsbericht