Sondernutzungsplanungen

Gestaltungsplan «Alte Post» und Teiländerung Gestaltungsplan «Annerstrasse»: Öffentliche Mitwirkung

 

 
 
Parallel zum kantonalen Vorprüfungsverfahren wird gestützt auf § 3 des Baugesetzes (BauG) das Mitwirkungsverfahren für den Gestaltungsplan «Alte Post» und die Teiländerung Gestaltungsplan «Annerstrasse» durchgeführt.

Die Entwürfe mit den dazugehörigen Erläuterungen liegen vom 12. März bis am 10. April 2018 bei der Stadtverwaltung in der Abteilung Planung und Bau zu ordentlichen Bürozeiten auf. Die Unterlagen sind ausserdem auf der Webseite der Stadt Brugg aufgeschaltet. Am 12. März 2018 findet um 19 Uhr im Salzhaus eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.

Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jeder interessierten Person innert der Auflagefrist schriftlich beim Stadtrat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen (§ 3 BauG).
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Gesamtübersichtsplan
 
PDF Icon   GP Alte Post: Fachbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Planungsbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Richtkonzept
PDF Icon   GP Alte Post: Situationsplan
PDF Icon   GP Alte Post: Sondernutzungsvorschriften
 
PDF Icon   GP Annerstrasse: Fachbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Planungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Richtkonzept
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan EG/OG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan UG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Synopse Sondernutzungsvorschriften

Teiländerung Bauzonenplan "Am Rain" und Gestaltungsplan "Am Rain"; Genehmigung

 

 
 
Die bebauten Parzellen Nr. 1823, 1824 und 1837 sind im Besitz von Baugenossenschaften und befinden sich zwischen der stark befahrenen Zurzacherstrasse und der Quartierstrasse Am Rain.

Der Entscheid der beiden Genossenschaften, zusammen ein Neubauprojekt zu erstellen, bietet die Chance einer gesamtheitlichen Siedlung von hoher Qualität, welche einerseits ein Beitrag zur Innenentwicklung, andererseits auch ein Anstoss zur Aufwertung der Zurzacherstrasse sein kann. Die anspruchsvolle Lärmsituation entlang der Zurzacherstrasse, der städtebauliche Kontext und die angestrebte hohe Ausnützung (innere Verdichtung) sowie die hohen energetischen und wirtschaftlichen Ziele der Bauherrschaft stellen die Rahmenbedingungen der 2013 durchgeführten Machbarkeitsstudie dar.

Anfangs 2015 wurde der Studienauftrag vorbereitet. Dabei wurden insbesondere die städtebauliche Leseart, die Erschliessung, die mögliche Dichte und die zulässige Geschossigkeit bzw. Ausnützungsziffer formuliert und definiert. Das Verfahren des Studienauftrages erfolgte vom März 2015 bis Januar 2016.

Die Jury wählte das Projekt „Gemini“ der Adrian Streich Architekten AG als Siegerprojekt aus. Das Siegerprojekt besticht durch seine Kompaktheit der Gebäude und die daraus entstehenden Freiräume, durch die Weiterentwicklung des Quartiers und durch die wirtschaftlichen, gut nutzbaren Wohnungsgrundrisse. Das Projekt liefert einen wertvollen Beitrag zu den städtebaulichen Fragestellungen.

Im April 2016 entschieden die Baugenossenschaften in Absprache mit der Abteilung Planung und Bau, dem Kanton und der Stadtplanerin, dass aufgrund des überarbeiteten Siegerprojektes ein Gestaltungsplan in Auftrag gegeben werden soll.

Das vorliegende Projekt erfordert eine Teiländerung der Nutzungsplanung. Das heisst, es muss vorgezogen zur ordentlichen Ortsplanrevision eine Anpassung der BNO und des Bauzonenplanes erfolgen.

Damit der vom Stadtrat am 6. März 2018 beschlossene Gestaltungsplan in Rechtskraft treten kann, bedarf es noch der Teiländerung des Bauzonenplanes durch den Einwohnerrat. Nach deren Beschluss durch den Einwohnerrat und erfolgter Publikation wird die Umzonung zusammen mit dem Gestaltungsplan dem Regierungsrat zur Genehmigung eingereicht.

Die Parzellen Nr. 1823, 1824 und 1837 „Am Rain“ bilden ein wichtiges Handlungsgebiet der Innenentwicklung gemäss dem Räumlichen Entwicklungsleitbild (RELB) und der Entwicklungsstudie Zurzacherstrasse. Das Gebiet kann einen entscheidenden Beitrag zur Innenentwicklung leisten und die städtebauliche Aufwertung entlang der wichtigen Einfallsachse Zurzacherstrasse fördern. Die vorgesehene Umzonung des Gebiets „Am Rain“ ist im Rahmen der laufenden Gesamtrevision der Zonenplanung erarbeitet worden und da-her mit dieser Gesamtbetrachtung abgestimmt. Mit dem parallel erarbeiteten Gestaltungsplan „Am Rain“ werden diese Aspekte vertieft betrachtet und grundeigentümerverbindlich umgesetzt.

Dem Stadtrat ist es ein Anliegen, die Neusiedlung von hoher Qualität und unter Berücksichtigung der Innenentwicklung ermöglichen zu können.
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Teiländerung Bauzonenplan (BZP): Situationsplan
PDF Icon   Teiländerung BZP: Planungsbericht
PDF Icon   Teiländerung BZP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Gestaltungsplan (GP): Situationsplan
PDF Icon   GP: Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   GP: Planungsbericht
PDF Icon   GP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   GP: Fachliche Stellungnahme
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Machbarkeitsstudie
PDF Icon   Lärmgutachten
PDF Icon   Dichteszenarien
PDF Icon   Bericht Beurteilungsgremium

Gestaltungsplan Hofacker

 
 

 
 
Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wurden die Gestaltungsplanentwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht lagen vom 6. Januar bis 6. Februar 2017 bei der Abteilung Planung und Bau auf.

Es gingen 5 Einwendungen ein. Davon wurden drei Einwendungen von Grundeigentümern und deren juristischen Vertretern, welche Grundstücke im betreffenden Gestaltungsplanperimeter besitzen, erhoben.
Aus heutiger Sicht ergibt sich die Problematik, dass der Gestaltungsplan nicht gegen den Willen der Grundeigentümerin der Parzelle 4054 durchgesetzt werden kann, weil auf dieser Parzelle keine Gestaltungsplanpflicht verankert ist.
Der Stadtrat hat am 27. Juni 2017 beschlossen, dass das Sondernutzungsverfahren "Hofacker" bis zur Rechtskraft des neuen Bauzonenplans sowie der revidierten Bau- und Nutzungsordnung sistiert wird.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht der Stadtplanerin
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht

Gestaltungsplan Obergrüt

 
 

 
 
Planungsziel:
Das Planungsgebiet „Obergrüt“ (Parzelle Nr. 2218) ist das letzte grössere, noch unüberbaute und eingezonte Wohngebiet an der nördlichen Habsburgerstrasse im Westquartier der Stadt Brugg. Das Areal liegt in der Wohnzone W3 und ist erschliessungsplanpflichtig.

Um eine qualitativ gute Wohnbebauung realisieren zu können, erarbeitete die Bauherrschaft eine Testplanung mit zwei ausgewiesenen Architekturbüros. Sie ermöglicht nun eine gesamthaft optimierte Bebauung, eine gute Erschliessung sowie eine hochwertige Freiraumgestaltung unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse und Rahmenbedingungen. Die beiden Nachbargrundstücke (Parzellen Nr. 1206 und Nr. 1588) wurden in den Gestaltungsplanperimeter miteinbezogen, was aus städtebaulicher Sicht Sinn macht.

Die Testplanung bildete die Grundlage für den vorliegenden Gestaltungsplan „Obergrüt“. Die Gestaltungsplanunterlagen bestehen aus dem Situationsplan 1:500, den Sondernutzungsplanvorschriften, dem Planungsbericht und weiteren Unterlagen.

Nachdem der Gestaltungsplan "Obergrüt" das ordentliche Mitwirkungs- und Einwendungsverfahren durchlaufen hat, beschloss der Stadtrat diesen am 21. November 2017.

Nach der Genehmigung des Gestaltungsplans "Obergrüt" durch den Kanton wurde dieser am 26. Januar 2018 rechtskräftig. Somit kann auf dessen Basis und aufgrund eines ordentlichen Baugesuchverfahrens ein Bauvorhaben bewilligt werden.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Gestaltungsplan
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Richtprojekt Bebauung
PDF Icon   Richtprojekt Umgebung
PDF Icon   Ergebnisse Vorprüfung
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Fachbericht Stadtplanung