Mitteilung des Stadtrates Brugg

9. Februar 2018

Umsetzung Kinderbetreuungsgesetz Brugg – Einführung per Schuljahr 2019/2020

 

Im Juni 2016 nahm das Stimmvolk das kantonale Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung (KiBeG) an. Im Kern verpflichtet das Gesetz die Gemeinden, den Zugang zu einem bedarfsgerechten und professionellen Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung für Kinder bis zum Abschluss der Primarschule sicherzustellen.

 

Die Stadt Brugg verfügt bereits seit mehreren Jahren über gut ausgebaute Tagesstrukturen mit Früh- und Randstundenbetreuung sowie Mittagstisch. Trotzdem ist ein weiterer Ausbau der schulergänzenden Tagesstrukturen in Vorbereitung. Geprüft werden insbesondere die Einführung einer Nachmittags- sowie einer Ferienbetreuung für Kindergarten- und Primarschulkinder. Zudem wird die Betreuung weiter professionalisiert und den aktuellen Standards angepasst.

 

Zurzeit subventioniert die Stadt Brugg zudem Plätze der ortsansässigen Kindertagesstätten "Simsala" und "Tatzelwurm", damit Brugger Kinder zu einkommensabhängig reduzierten Tarifen betreut werden.

 

Das Gesamtpaket, bestehend aus der künftigen Organisation der schulischen Tagesstrukturen sowie dem Kinderbetreuungs- und Elternbeitragsreglement, wird dem Einwohnerrat an einer Sitzung im laufenden Jahr zum Beschluss vorgelegt.

 

Die Einführung der ausgebauten und professionalisierten familienergänzenden Kinderbetreuung ist auf Beginn des Schuljahres 2019/2020 vorgesehen. Ab diesem Zeitpunkt erhalten die Eltern direkt einkommensabhängige Beiträge an die Betreuungskosten, dies unabhängig vom Standort der Betreuungsinstitution.

 

(SR)