Mitteilung des Stadtrates Brugg

6. Juni 2018

Gestaltungsplan «Alte Post» und Teiländerung Gestaltungsplan «Annerstrasse»: Ergebnisse öffentliche Mitwirkung

 

Vom 12. März bis 10. April 2018 erfolgte die öffentliche Mitwirkung zum Gestaltungsplan «Alte Post» sowie zur Teiländerung des Gestaltungsplans «Annerstrasse». Es sind insgesamt 10 Mitwirkungsbegehren aus der Bevölkerung eingegangen.

 

Das Gebiet zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse soll weiterentwickelt werden. Im Scharnier zwischen Altstadt und Bahnhof/Neumarkt ist eine Überbauung mit städtischer Verwaltung, Bibliothek, Verkaufsflächen, Büros und Wohnungen geplant. Ziel ist, inmitten der Stadt Brugg ein identitätsstiftendes, lebendiges Quartier mit qualitativ hochstehenden Freiräumen zu schaffen. Vom 12. März bis 10. April 2018 erfolgte die öffentliche Mitwirkung zum Gestaltungsplan «Alte Post» und zur Teiländerung des Gestaltungsplans «Annerstrasse». Es sind insgesamt 10 Mitwirkungsbegehren aus der Bevölkerung eingegangen. Im Brennpunkt des Interesses stehen dabei Fragen um den Erhalt der Gebäude «Müller-Haus» und «Alte Schmitte», der Grad der Verdichtung, die Verkehrserschliessung sowie die Gestaltung der Grünräume. Alle Eingaben werden zurzeit sorgfältig geprüft und die Gestaltungspläne entsprechend bereinigt. Dabei werden auch die Hinweise aus der noch laufenden kantonalen Vorprüfung, die zeitgleich zur öffentlichen Mitwirkung startete, berücksichtigt. Anschliessend erfolgt die öffentliche Auflage der beiden Gestaltungspläne.

 

Der Stadtrat ist überzeugt, mit der geplanten Weiterentwicklung das hohe Potenzial des wichtigen Gebiets zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse optimal nutzen zu können. Das Areal ist aufgrund seiner Lage ein Schlüsselgebiet der hochwertigen Siedlungsentwick­lung nach innen. Die beiden Gestaltungspläne legen die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen fest, um an dieser zentralen, gut erschlossenen Lage die Wohnnutzung zu stärken und publikumsorientierte Nutzungen zu platzieren. Damit soll ein wichtiger Beitrag an die Belebung des Stadtzentrums und insbesondere der Altstadt geleistet werden.

 

Im Rahmen der öffentlichen Auflage der Gesamtrevision Nutzungsplanung RAUM BRUGG WINDISCH (26. Februar bis 27. März 2018) wurden Einwendungen eingereicht, die einen materiellen Zusammenhang mit den Gestaltungsplänen aufweisen. Die Auswertung dieser Einwendungen ist zurzeit in Arbeit. Auch hat der Stadtrat Kenntnis genommen von einer Petition, die im Zusammenhang mit der geplanten Neubebauung lanciert wurde.

 

Der Stadtrat sieht die öffentliche Auseinandersetzung über die künftige Entwicklung des Gebiets als wichtig an. Im Kupperhaus, Schulthess-Allee 4, sind seit dem 6. Juni in einem neu eingerichteten Schaufenster verschiedene Projektunterlagen für die Öffentlichkeit ausgestellt. Die gesamten Unterlagen zum Gestaltungsplan sind ausserdem auf der Webseite der Stadt Brugg aufgeschaltet.

 

(SR)