Strassen und Verkehr

Die Abteilung Planung und Bau plant, koordiniert und realisiert als Baufachorgan des Stadtrates Bauvorhaben im öffentlichen Strassenraum. Dazu gehören Strassen, Velo- und Gehwege, Plätze, Parkanlagen, Brücken und Unterführungen. Kantonale Tiefbauprojekte (Kantonsstrassen, Brücken, Tunnel) werden zusammen mit dem Departement Bau, Verkehr und Umwelt betreut. Für die Strassenbeleuchtung ist in erster Linie die IBB Strom AG zuständig.
Erneuerung Fröhlichstrasse und Signalisierung Begegnungszone
 

 
Zur Beruhigung der Verkehrsflüsse und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit für den Langsam- und Fussgängerverkehr im Bereich des Gesundheitszentrums soll auf der Fröhlichstrasse, nördlich der Einmündung Laur-/Altenburgerstrasse und im anschliessenden Bereich bis vor die Verzweigung Nigglistrasse, eine Begegnungszone signalisiert werden.
Die Begegnungszone wurde ordentlich ausgeschrieben, und damit kann Tempo-20-Zone gemäss Art. 2a der Signalisationsverordnung signalisiert werden.
Der Strassenabschnitt soll nach der Fertigstellung des Grossprojektes AKKORD voraussichtlich im Jahr 2020 neu erstellt werden. Mit der Fertigstellung der Strassenbeläge wird die Begegnungszone signalisiert.
 
 
Öffentliche Auflage
 
PDF Icon   Übersichtsplan
PDF Icon   Verkehrsgutachten
PDF Icon   Stellungnahme Kanton
 
 
Informationen:

Pläne des geplanten Strassensanierungsprojektes (zur Orientierung)
 
PDF Icon   Plan Umsetzung Begegnungszone
PDF Icon   Normalprofile
Erneuerung Schöneggstrasse in Realisierung
 

 
Die Schöneggstrasse dient als Hauptsammelstrasse der Erschliessung des Westquartiers und als Verbindung vom Westquartier ins Zentrum von Brugg. Für alle Verkehrsteilnehmer wie den motorisierten Individualverkehr, den öffentlichen Verkehr sowie den Fuss- und Veloverkehr übernimmt die Schöneggstrasse im Anschluss an die Badstrasse eine wichtige Verbindungsfunktion. Sie soll den sammel- und verkehrsorientierten Charakter beibehalten. Die seitlich einmündenden Quartiererschliessungsstrassen bleiben unverändert und werden neu mit Trottoirüberfahrten an die Schöneggstrasse angeschlossen. Die Schöneggstrasse weist eine Fahrbahnbreite von 6 m und eine Gesamtlänge von rund 390 m auf. Dazu kommen die beidseitig verlaufenden Trottoirs in der Breite von je 2 m.

Gemeinsam mit den Infrastrukturleitungen der IBB Energie AG wird der gesamte Strassenkörper der Schöneggstrasse erneuert.

Um die charakteristische Erscheinung der Schöneggstrasse zu erhalten, werden die breiten Randsteine aus Granit wiederverwendet oder, wo sie fehlen, ergänzt. Damit entsteht ein einheitliches Strassenraumbild.

Die Realisierung erfolgt von Ostern 2018 bis zum Jahreswechsel 2018/2019. Der Deckbelagseinbau ist im Frühling 2019 vorgesehen.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Situation 1
PDF Icon   Situation 2
PDF Icon   Normalprofil
PDF Icon   Technischer Bericht
Südwestumfahrung Brugg K128)
 

 
Dem Gesamtprojekt Südwestumfahrung Brugg wurde in den Volksabstimmungen in Brugg und Windisch zugestimmt. Die grossrätliche Kommission für Umwelt, Bau, Verkehr, Energie und Raumordnung hat das Projekt ebenfalls gutgeheissen und die Grosse Rat hat über die Finanzierung entschieden. Das öffentliche Baubewilligungsverfahren wurde durchgeführt. Die Beschwerde gegen das vom Regierungsrat im Oktober 2016 gutgeheissene Projekt konnte behandelt werden. Damit ist das Bauvorhaben rechtskräftig. Zurzeit laufen der erforderliche Landerwerb und die Ausführungsprojektierung. Gemäss Departement Bau, Verkehr und Umwelt werden die Bauarbeiten im Verlaufe des Sommers 2018 ausgeschrieben, so dass voraussichtlich im Frühjahr 2019 der Baustart erfolgen kann.
 
 
 
» Informationen vom Kanton
Campus Passage und Aufgang Neumarkt
 

 
Die bauliche Umgestaltung und die Vergrösserung der Personen- und Velounterführung "Campus Passage" zwischen den wichtigen Zentren der Stadt Brugg und der Gemeinde Windisch.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Projektbeschreibung
PDF Icon   Machbarkeitsstudie Okt 2009
PDF Icon   Ausführungsstand Sep 2010
Massnahmen aus dem Verkehrsmanagement Brugg auf der Zurzacherstrasse wie Verlängerung Vorsortierung, Lichtsignalanlage "Langmatt", Busschleuse "Au" und flankierende Massnahmen "Sommerhalden"
 

 
Der Verkehr auf der Zurzacherstrasse hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Der durchschnittliche tägliche Verkehr (DTV) beträgt ca. 18‘000 Fahrzeuge. Der öffentliche Verkehr wird in Fahrrichtung Brugg infolge der unzureichenden Stauräume am Verkehrsknoten Casino stark behindert. Die Folge sind Verspätungen, die regelmässig den Verlust der Anschlussverbindung am Bahnhof Brugg nach sich ziehen. Der öffentliche Busverkehr aus Richtung Villigen erleidet heute in den Verkehrsspitzenstunden Verlustzeiten von 7 bis 15 Minuten. Die Transportkette ist insbesondere zu Hauptverkehrszeiten nicht mehr gewährleistet. Das führt zu Attraktivitätsverlust der öffentlichen Verkehrsmittel. Alternative Routen können die Busse aufgrund der Netzstruktur und der Erschliessung der Quartiere an der Zurzacherstrasse nicht wählen. Eine separate Busspur ist aufgrund der Platzverhältnisse und des sehr grossen baulichen und langfristigen Aufwandes nicht zweckmässig.

Mit der Verlängerung der Vorsortierung beim Verkehrsknoten „Casino“ und weiteren Massnahmen soll der öffentliche Busverkehr in den Verkehrsspitzenzeiten beschleunigt werden. Dabei sollen die anstossenden Quartiere nicht mit Schleichverkehr belastet und der motorisierte Individualverkehr (MIV) in den verkehrsärmeren Zeiten nicht behindert werden. Mehr Informationen können auf der Homepage des Kantons Aargau, unter www.ag.ch unter Mobilität & Verkehr / Verkehrsmanagement bezogen werden.

Die Realisierung ist im Gange.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Verlängerung Vorsortierung; Technischer Bericht
PDF Icon   Verlängerung Vorsortierung; Situationsplan 1:500
PDF Icon   Verlängerung Vorsortierung; Signalisationsplan 1:500
PDF Icon   Verlängerung Vorsortierung; Kostenvoranschlag
PDF Icon   Lichtsignalanlage "Langmatt" und Busschleuse "Au"; Projektdossier
PDF Icon   Flankiernde Massnahmen "Sommerhalden"; Bericht
Lärmsanierung Gemeindestrassen
 
Diverse Gemeindestrassen in Brugg tragen gemäss einer Grobanalyse zur Überschreitung der Immissionsgrenzwerte (IGW) bei und sind deshalb nach den Vorgaben des Umweltschutzgesetzes und der Lärmschutzverordnung lärmtechnisch zu sanieren. Ein Vorprojekt legt die Sanierungsmassnahmen und deren Kosten in genereller Form fest. Es ist die Grundlage für die Bereinigung der geplanten Massnahmen zwischen der Stadt Brugg und den zuständigen kantonalen Instanzen.

Bauliche Massnahmen an der Quelle (Belagssanierung, Geschwindigkeitsreduktion) werden geprüft. Geschwindigkeitsreduktionen von 50 auf 30 km/h werden im Rahmen der Ortsplanungsrevision RAUM BRUGG WINDISCH (KGV) thematisiert. Im weiteren Projektablauf werden die Lärmschutzmassnahmen (Lärmschutzwände, Schallschutzfenster, etc.) näher geprüft. Dabei müssen die Wirtschaftlichkeit und der Nutzen gegeneinander abgewogen werden. In einem weiteren Schritt wird ein Schallschutzfensterprojekt erstellt, um damit das umfassende Lärmsanierungsprojekt fertigstellen zu können. Die betroffenen Eigentümer werden orientiert.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Strassenlärm-Sanierungsprojekt
PDF Icon   Erleichterungsanträge
PDF Icon   Kantonale Stellungnahme und Zustimmung
Sanierung der Kantonsstrasse im Bereich "Vorstadt und Baslerstich" und den Ausbau des "Baslerstichs" für den Fuss- und Radverkehr sowie öffentlichen Verkehr
 

 
Die Anliegen einer besseren Anbindung der Vorstadt an die Altstadt mit sichereren Fuss- und Radverbindungen sowie einer besseren Strassenraumgestaltung bestehen schon seit einigen Jahren. So forderte bereits im Jahr 2003 die Motion von Beat Ganz die städtebauliche Verbesserung. Zwischenzeitlich fand an der Baslerstrasse in Richtung Umiken eine rege Bautätigkeit statt, was wiederum für die gewachsene Wohnbevölkerung eine bessere Anbindung bezüglich des Fuss- und Radverkehrs in Richtung Stadtzentrum erfordert. In der Folge wurde unter der Federführung des Departements Bau, Verkehr und Umwelt und mit Einbezug einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Anwohnern, Gewerbe, Fachstellen des Kantons und der Stadtverwaltung, das Vorprojekt „Freiraumgestaltung Vorstadt Brugg“ erarbeitet. Im Jahr 2011 unterbreitete der Kanton dem Stadtrat das Bauprojekt zur Genehmigung. Dieses musste jedoch aus finanzpolitischen Überlegungen zurückgestellt werden.

Im Dezember 2015 hob der Stadtrat die Sistierung des Projekts auf und beantragte dem Kanton die Wiederaufnahme der Planungen zur Sanierung und Gestaltung der Vorstadt. Im Lichte der neuen Normen, Standards und Rahmenbedingungen überprüfte das Departement Bau, Verkehr und Umwelt das Projekt und überarbeitete dieses entsprechend.

Um die Betriebssicherheit weiterhin zu gewährleisten, folgt daraus als primäres Ziel eine Sanierung der Beläge der Kantonsstrasse. Die Vorstadt als bedeutender historischer Altstadtteil hat seit dem Ausbau der Bözberg-Hauptverbindungsachse stark in ihrer Erscheinung eingebüsst. Weiter beurteilt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die Strassenanlage für den Fuss- und Veloverkehr sowie für den öffentlichen Verkehr als ungenügend.

Weitere Ziele des Projektes sind daher, bei optimierter Funktionalität den Strassenraum aufzuwerten und trotz Verkehrsbelastung die Vorstadt als attraktiven Ort für alle Benutzenden erlebbar zu machen. Andererseits sollen stadträumliche Anpassungen und Verbesserungen bezüglich Betrieb und Gestaltung realisiert werden. Die Verkehrssicherheit für den Fuss- und Radverkehr, der Lärmschutz sowie das Behindertengleichstellungsgesetz wurden im Projekt entsprechend berücksichtigt.

Vor der Belagssanierung werden koordiniert auch die Infrastrukturleitungen saniert und erweitert.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Gesamtplan
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Gestaltung Stützmauer
PDF Icon   Signalisations- und Markierungsplan
PDF Icon   Technischer Bericht
PDF Icon   Kostenvoranschlag
Einführung von Tempo-30-Zonen
 

 
Der Kommunale Gesamtplan Verkehr wurde am 29. Mai 2017 vom Stadtrat beschlossen. Eine Massnahme des KGV sieht die quartierweise Einführung von Tempo-30-Zonen auf den meisten Gemeindestrassen mit Ausnahmen vor. Dabei sind die quartierweise Realisierung, die Etappierbarkeit, die kostengünstige Umsetzung, das Weglassen von baulichen Schikanen und der Einbezug der Bevölkerung durch eine breite Information wichtige Zielsetzungen des Stadtrates.

Im Herbst 2017 setzte der Stadtrat eine Projektkommission Verkehr mit projektbezogener Auftragsdefinition zur Erarbeitung des Konzepts „Tempo-30-Zonen in Brugg“ ein. In der Kommission nahmen Vertreter der Quartiere Brugg West, Zentrum, Sonnebärg, Lauffohr und Umiken, die IG Verkehrssicherheit, ein Stadtratsvertreter, der Bereichsleiter Tiefbau, der Regionalpolizeichef sowie ein Verkehrsplaner Einsitz. Die Projektkommission Verkehr erarbeitete mit der Unterstützung des Verkehrsplaners ein umfassendes Konzept zur Einführung von Tempo-30-Zonen. Dem Konzeptbericht mit dem dazugehörigen Plan vom 6. April 2018 stimmte der Stadtrat am 9. Mai 2018 zu.

Mit dem vorliegenden Konzept wurden die bestehenden Grundlagen (insbesondere das Grobkonzept Tempo-30-Zonen vom 20. September 2016, welches zusammen mit dem KGV die Mitwirkung durchlaufen hatte) zu einem detaillierten Umsetzungsinstrument ausgebaut. Das Konzept bietet nun einen guten Rahmen für die quartier- und etappenweise Umsetzung gemäss den Zielsetzungen. Es betrachtet das ganze Stadtgebiet und schlägt eine Zoneneintei-lung sowie drei Umsetzungsetappen vor. Für die öffentliche Auflage ist pro Etappe ein Detailgutachten zu erstellen. Diese Gutachten sind auf der Grundlage des vorliegenden Konzepts im Hinblick auf die jeweilige öffentliche Auflage noch zu erstellen.

Für die Realisierung der einzelnen Etappen soll die betroffene Quartierbevölkerung im jeweiligen Umsetzungsgebiet separat und ortsbezogen orientiert werden. Dies vor allem auch im Hinblick auf die öffentliche Auflage der Signalisierung, wo die Bevölkerung einwendungslegitimiert ist.

Mit Bericht und Antrag für die Einführung der Tempo-30-Zonen wird der Stadtrat am 7. September 2018 beim Einwohnerrat die politische Legitimation sowie den notwendigen Gesamtkredit einholen. Die Umsetzung kann nach der Kreditgenehmigung durch den Einwohnerrat unabhängig erfolgen.
 
Informationen:
 
PDF Icon   Bericht "Konzept Tempo-30-Zonen" vom 6. April 2018
PDF Icon   Konzeptplan 1:2’500 vom 6. April 2018