Projektmanagement - Hochbau

Die Abteilung Planung und Bau ist als Baufachorgan im Auftrag des Stadtrates federführend bei der Planung und Realisierung von städtischen Neubauten sowie Umbauten und Sanierungen. Sie vertritt die Interessen der Stadt Brugg als Bauherrschaft und ist für die zielgerichtete Planung und Realisierung der Projekte für Kultur- und Verwaltungsgebäude, Schul- und Sportanlagen, Wohnbauten und zahlreicher weiterer öffentlicher Hochbauvorhaben verantwortlich. In dieser Funktion werden die städtischen Bauprojekte durch die Abteilung Planung und Bau von der konzeptionellen Planung und der Bedarfsabklärung an bis zur Inbetriebnahme der Bauten geführt.
 
Freibadsanierung 3. Etappe
 

 

 

 
 
Ziele:
Der Stadtrat hat sich vor mehreren Jahren das Ziel gesetzt, die Anlage attraktiv und zeitgemäss zu erhalten. Mit bewusst gesteuerten, etappierten Massnahmen soll die Attraktivität des Brugger Frei- und Hallenbades für die Zukunft nachhaltig gesichert werden. Mit der Sanierung des Garderobentraktes des Freibades, also auch mit den beiden neuen Servicetrakten und dem Pavillon beim Planschbecken, wird die Sportanlage für Badegäste und Betreiber in ihren speziellen Qualitäten gestärkt. Zweck ist ein Ansprechen aller Einwohner mit dem Ziel eines Wohlfühlerlebnisses für die Nutzer.
Zukünftig werden die Anlagen auch bedeutend einfacher und effizienter bewirtschaftet und unterhalten. Alle Betriebsräume sind nach den heutigen Bedürfnissen optimiert, neu dimensioniert und an betrieblich sinnvoller Lage angeordnet.

Architektur und Funktion:
Das Brugger Freibad ist landschaftlich einmalig schön in die Aarelandschaft eingebettet. Einzigartig ist aber auch die charaktervolle Architektur des Hallenbades mit seinem eleganten Beton-Schalendach, dem sorgfältig gestalteten Schwimmerbecken mit den formprägnanten Springböcken, dem feingliedrigen Garderobentrakt aber auch der pilzförmigen Sprungtürme. Folgerichtig sollten im Rahmen der dritten Sanierungsetappe nicht nur die täglichen Bedürfnisse der Badegäste verbessert und die Anlage vom Betreiber zukünftig einfacher und effizienter bewirtschaftet werden können, sondern es galt auch, die vorhandene räumliche und architektonische Qualität zu erhalten respektive diese in den Neubauten weiterzuführen.

Die Aufgabe umfasste die umfassende Sanierung des 60-jährigen Garderobengebäudes zur Unterbringung von Publikumsnutzungen, den baulichen Ersatz der beiden angrenzenden alten Garderoben durch zwei neue Servicetrakte, einer hiervor auch mit Garderobenfunktion und einen Pavillon beim Kleinkinderbecken.

Ursprünglich beherbergte das klar strukturierte zweigeschossige Garderobengebäude neben der Kasse auch gut funktionierende Garderoben und auf der Terrasse attraktive Liegeplätze. Im Laufe der Jahre wurde das Bauwerk jedoch kaum mehr unterhalten und durch zahlreiche bauliche Veränderungen funktional und formal verunklärt. Trotzdem konnte nun im Rahmen der Sanierungsarbeiten die Baugrundsubstanz mit angemessenen baulichen Mitteln saniert und für vielseitige Publikumsnutzungen bereitgestellt werden. Speziell zu erwähnen ist dabei der neue Kiosk auf der attraktiven Sonnenterrasse, aber auch die neuen Garderoben und Sanitärräume.

Die im Norden und Süden angrenzenden Servicetrakte entlasten das zweigeschossige Garderobengebäude. Neben vereinzelter Publikumsnutzungen sind darin die Gebäudetechnik, das Lager für die Vereine (SLRG und Kanu-Club) und auch sämtliche für die Bewirtschaftung der Badanlage erforderlichen Räume untergebracht. Der Nutzung entsprechend sind die beiden Bauten einfach und zweckmässig konstruiert und zu Gunsten des dominanten Garderobengebäudes formal zurückhaltend ausgebildet. Durch die organisch geformten Betonelemente bilden sie auch ein passendes Pendant zum Hallenbad und zu den neuen Sprungtürmen.

Im Pavillon sind zwei Toilettenanlagen mit Wickeltischen sowie eine Wasserprüfstelle untergebracht und auch ein Materialdepot für den Kanu-Club.

Das sanierte Garderobengebäude mit den beiden Servicetrakten bildet gleichzeitig das Rückgrat für die technische Versorgung und Verbindung von Filteranlage und Hallenbad. Alle haustechnischen Installationen sind offen geführt und zukünftig gut nachrüstbar. Auf dem Dach des Garderobengebäudes ist zudem eine grossflächige Photovoltaikanlage installiert.

Der Bauprozess startete unmittelbar nach dem Saisonende 2016 und dauerte insgesamt gut 7 Monate. Der Saisonstart des sanierten Freibades erfolgte am Pfingstwochenende, 3. Juni 2017, die Eröffnungsfeier eine Woche später, am 10. Juni 2017. Dank grossem Einsatz aller Beteiligten ist die Badi Brugg nun parat für viele warme Sommertage.
 
 
 
Teilersatzneubau Forstwerkhof
 

 
Stand:
Die Einweihung des Forstwerkhofes erfolgte am 20. Januar 2017. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes, der veralteten Installationen sowie der Vergrösserung der Zuständigkeiten des Forstbetriebes Brugg entsprach der Altbau nicht mehr den Nutzerbedürfnissen. Bedingt durch die Vorteile eines vorgefertigten Holzbaus konnte eine Erstellung innerhalb einer Ausführungszeit von nur 5 Monaten realisiert werden.

Der Forstwerkhof, lokalisiert auf dem Bruggerberg im Gemeindebann Riniken, besteht aus einem dreiteiligen Gebäudeensemble. Der mittlere Teil wurde bis auf das Sockelgeschoss zurückgebaut und mit zwei neuen Geschossen versehen. Eines davon zur erweiterten Nutzung.

Gestalterisch wurde das neue Gebäude mit einer sägerohen Holzverschalung an das bereits bestehende Umfeld angepasst und fügt sich gut in den umgebenden Wald ein. Die bestehende Ölheizung wurde rückgebaut und durch eine Pelletheizung ersetzt. Die Pellets werden unter Verwendung forsteigener Holzressourcen hergestellt und angeliefert. Die Innenräumlichkeiten sind freundlich hell und erzeugen durch die Verwendung von viel unbehandeltem Holz und natürlichen Materialien eine warme Atmosphäre.
 
 
Neubau Kindergarten Bilander
 

 
Stand:
Die beiden Kindergartenabteilungen haben den Unterricht im Neubau aufgenommen. Der Bezug erfolgte vom 04.- 22. April 2016, die Einweihung am 10. Juni 2016.
Der bestehende Doppelkindergarten in Holzbauweise mit Baujahr 1974 wurde durch einen Neubau in Holzbauweise (Elementbau) mit Minergie-Eco-Standard ersetzt. Die Erschliessung erfolgt über eine flache Rampe vom Garten her. Der Eingangsbereich mit grossem Vordach dient auch als gedeckter Aussenraum mit direktem Ausgang vom Hauptraum her. Damit werden ein geschützter Bereich bei schlechtem Wetter sowie ein guter sommerlicher Wärmeschutz erreicht.
Der Doppelkindergarten ist, ausgehend vom zentralen Installationsraum, symmetrisch aufgebaut. In beiden Abteilungen sind die Haupt- und Nebenräume mehrseitig orientiert, Sichtbezüge sowohl zum Garten als auch zur Strasse erzeugen ein transparentes, nach allen Seiten offenes Gebäude.
Der Ersatzbau wurde im Minergie-Eco-Standard geplant und ausgeführt. Damit möchte die Stadt ihre Vorbildfunktion und eigene Zielsetzung betreffend nachhaltige energieeffiziente Verwaltungsliegenschaften dokumentieren. Der Doppelkindergarten ist weiterhin mit einer Grundwasserwärmepumpe am privaten Nahwärmeverbund Bilander angeschlossen.
 
Informationen
 
 
PDF Icon   Minergie-Zertifikat
Stapferschulhaus
 

 
Informationen
 
PDF Icon   Jurybericht vom 11. September 2014
» Link zur Einwohnerratsvorlage
Planungsziel:
Gesamtsanierung und Erweiterung der Liegenschaft. Aus Synergiegründen wird die Sanierung des Sportplatzes Hallwyler gleichzeitig geplant.

Stand:
Der Projektwettbewerb wurde am 11. September 2014 entschieden. Das Architekturbüro Liechti Graf Zumsteg hat den Zuschlag erhalten. Der Projektierungskredit wurde an der Einwohnerratssitzung vom 8. Mai 2015 bewilligt.
Der Baukredit wurde an der Einwohnerratssitzung vom 4. März 2016 bewilligt.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben an der Urnenabstimmung vom 5. Juni 2016 dem Baukredit mit fast 70% Ja-Stimmen zugestimmt. Gestützt auf das Baugesuch vom 21. Juni 2016 wurde die Baubewilligung mit Stadtratsbeschluss vom 27. September 2016 erteilt. Ausschreibungen und Vergaben der Rohbaugewerke sowie der technischen Ausstattung wurden durchgeführt, der Baubeginn erfolgte am 20. Februar 2017.

Für den Zeitraum der Bauphase (Februar 2017 bis Juni 2018) wird die Primarschule Stapfer in das Provisorium auf der Freudensteinwiese verlegt. Den Provisoriumsbauten hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 4. März 2016 zugestimmt. Die Errichtung des „Stapferino“ wurde ab Oktober 2016 erfolgreich durchgeführt. Anfang Februar 2017 erfolgte der Umzug der Klassen.
 

 
 
 
Ersatz der erdverlegten Leitungen des Fernwärmenetzes Hallwyler
 
Im Sommer 2013 wurden die Wärmeerzeugung des Wärmeverbundes Hallwyler sowie alle Unterstationen bis auf diejenige im Schulhaus Stapfer saniert bzw. ersetzt. Auf den Ersatz der über 50 Jahre alten Fernwärmeleitungen wurde damals verzichtet, da die Sanierung des Stapferschulhauses abgewartet werden sollte. Diese ist nun für den Zeitraum zwischen Februar 2017 und Sommer 2018 vorgesehen. Jetzt muss auch das Fernwärmenetz, welches die Schulhäuser Freudenstein, Hallwyler, Stapfer, die Turnhalle Hallwyler sowie die beiden Hauswartehäuser Freudenstein und Stapfer verbindet, erneuert werden. Dem Leitungsersatz hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 4. März 2016 zugestimmt.

Stand:
Die Ausführung und Inbetriebnahme der 1. Etappe erfolgte ab 15. August 2016 respektive 10. Oktober 2016.
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
Provisorium Tagesstrukturen Bodenacker
 
Um das Raumdefizit im Schulhaus Bodenacker zu beheben sollen die Tagesstrukturen ausgelagert werden. Das bestehende Containerprovisorium an der Seidenstrasse ist von den Raumgrössen wie auch von der Lage her bestens geeignet, die Tagesstrukturen aufzunehmen. Dem Provisorium hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 29. April 2016 in der Variante Kauf zugestimmt.
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
Schulraumplanung

 
Die Stadt Brugg verfügt über einen historisch gewachsenen Bestand an sehr unterschiedlichen Liegenschaften. Diese sind in vier Schuleinheiten eingeteilt. Die Schuleinheiten bestehen aus den jeweiligen Primarschulanlagen mit den dazugehörigen Kindergärten und den Oberstufenschulanlagen.
Nach Schulgesetz wurde der Systemwechsel von 5/4 auf neu 6/3 auf das Schuljahr 2014/2015 umgesetzt. Diese bildungstechnischen Veränderungen bewirken organisatorische, planerische und bauliche Massnahmen.
Informationen
 
PDF Icon   Phase I: Analyse. Schlussbericht vom 7. August 2012
PDF Icon   Phase II: Gesamtentwicklungskonzept. Grundlagen für das Auslösen von planerischen und baulichen Massnahmen. Schlussbericht vom 18. Februar 2013
PDF Icon   Phase II: Gesamtentwicklungskonzept. Präsentation vom 11. Juni 2013
PDF Icon   Entwurf Masterplan Umsetzung vom 18. April 2013