Projektmanagement - Hochbau

 
Die Abteilung Planung und Bau ist als Baufachorgan im Auftrag des Stadtrates federführend bei der Planung und Realisierung von städtischen Neubauten sowie Umbauten und Sanierungen. Sie vertritt die Interessen der Stadt Brugg als Bauherrschaft und ist für die zielgerichtete Planung und Realisierung der Projekte für Kultur- und Verwaltungsgebäude, Schul- und Sportanlagen, Wohnbauten und zahlreicher weiterer öffentlicher Hochbauvorhaben verantwortlich. In dieser Funktion werden die städtischen Bauprojekte durch die Abteilung Planung und Bau von der konzeptionellen Planung und der Bedarfsabklärung an bis zur Inbetriebnahme der Bauten geführt.
 
 
 
Freibadsanierung 3. Etappe
 

 
Stand:
Die Gebäude des Freibades, dazu gehören das Garderobenhauptgebäude sowie die Servicetrakte Nord und Süd, waren allgemein in schlechtem bis sehr schlechtem Zustand und entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen, eingeschlossen die haustechnischen Anlagen.
Der Baubeginn erfolgte am 19. September 2016 mit Entkernen des Hauptgebäudes sowie Abbruch der Nebengebäude. Die Montage der 18 vorfabrizierten Wand- und Deckenelemente der Servicetrakte Nord und Süd wurde am 14. November 2016 abgeschlossen. Auf dem Hauptgebäude wurde das Dach mit Eternitwelle neu gedeckt und eine Photovoltaikanlage installiert. Diese nahm ihren Betrieb zwischenzeitlich auf. Das Schliessen der Gebäudehüllen ist abgeschlossen, ebenso die inneren Oberflächenbehandlungen. Die Aussenanlagen auf der Seite der Badi sind angeschlossen, die technischen Rohinstallationen erstellt, ebenso die Plattenarbeiten. Aktualitäten sind der Innenausbau mit Erstellen der Trennwände. Es laufen die Vorbereitungen für die Montage der Sanitärelemente, Fertigstellung der Elektro- und Lüftungsinstallationen, Erneuerung der Badewassertechnik für das Planschbecken, Geländermontagen sowie Möblierungen.

Architektur:
Zusammen mit der 1981 erstellten Dachschale des Hallenbades von Ingenieur Heiz Isler, den drei Sprungtürmen der Architekten Froelich & Hsu, Baujahr 2009, ist die Sanierung der Garderobengebäude von Architekt Walter Hunziker ein grosser Schritt zur Attraktivitätssteigerung des Freibades. Es entstehen grosszügige Räumlichkeiten mit guter Orientierungsmöglichkeit, ansprechende Materialien, Farben und Oberflächen.

Ziel:
Der Stadtrat hat sich vor mehreren Jahren das Ziel gesetzt, die Anlage attraktiv und zeitgemäss zu erhalten. Mit bewusst gesteuerten, etappierten Massnahmen soll die Attraktivität des Brugger Frei- und Hallenbades für die Zukunft nachhaltig gesichert werden. Mit der Sanierung des Garderobentraktes des Freibades, also auch mit den beiden neuen Servicetrakten und dem Pavillon beim Planschbecken, wird die Sportanlage für Badegäste und Betreiber in ihren speziellen Qualitäten gestärkt. Zweck ist ein Ansprechen aller Einwohner mit dem Ziel eines Wohlfühlerlebnisses für die Nutzer.
Zukünftig sollen die Anlagen auch bedeutend einfacher und effizienter bewirtschaftet und unterhalten werden können. Alle Betriebsräume wurden nach den heutigen Bedürfnissen optimiert, neu dimensioniert und an betrieblich sinnvoller Lage angeordnet.
 
 
 
Teilersatzneubau Forstwerkhof
 

 
Stand:
Die Einweihung des Forstwerkhofes erfolgte am 20. Januar 2017. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes, der veralteten Installationen sowie der Vergrösserung der Zuständigkeiten des Forstbetriebes Brugg entsprach der Altbau nicht mehr den Nutzerbedürfnissen. Bedingt durch die Vorteile eines vorgefertigten Holzbaus konnte eine Erstellung innerhalb einer Ausführungszeit von nur 5 Monaten realisiert werden.

Der Forstwerkhof, lokalisiert auf dem Bruggerberg im Gemeindebann Riniken, besteht aus einem dreiteiligen Gebäudeensemble. Der mittlere Teil wurde bis auf das Sockelgeschoss zurückgebaut und mit zwei neuen Geschossen versehen. Eines davon zur erweiterten Nutzung.

Gestalterisch wurde das neue Gebäude mit einer sägerohen Holzverschalung an das bereits bestehende Umfeld angepasst und fügt sich gut in den umgebenden Wald ein. Die bestehende Ölheizung wurde rückgebaut und durch eine Pelletheizung ersetzt. Die Pellets werden unter Verwendung forsteigener Holzressourcen hergestellt und angeliefert. Die Innenräumlichkeiten sind freundlich hell und erzeugen durch die Verwendung von viel unbehandeltem Holz und natürlichen Materialien eine warme Atmosphäre.
 
 
Neubau Kindergarten Bilander
 

 
Stand:
Die beiden Kindergartenabteilungen haben den Unterricht im Neubau aufgenommen. Der Bezug erfolgte vom 04.- 22. April 2016, die Einweihung am 10. Juni 2016.
Der bestehende Doppelkindergarten in Holzbauweise mit Baujahr 1974 wurde durch einen Neubau in Holzbauweise (Elementbau) mit Minergie-Eco-Standard ersetzt. Die Erschliessung erfolgt über eine flache Rampe vom Garten her. Der Eingangsbereich mit grossem Vordach dient auch als gedeckter Aussenraum mit direktem Ausgang vom Hauptraum her. Damit werden ein geschützter Bereich bei schlechtem Wetter sowie ein guter sommerlicher Wärmeschutz erreicht.
Der Doppelkindergarten ist, ausgehend vom zentralen Installationsraum, symmetrisch aufgebaut. In beiden Abteilungen sind die Haupt- und Nebenräume mehrseitig orientiert, Sichtbezüge sowohl zum Garten als auch zur Strasse erzeugen ein transparentes, nach allen Seiten offenes Gebäude.
Der Ersatzbau wurde im Minergie-Eco-Standard geplant und ausgeführt. Damit möchte die Stadt ihre Vorbildfunktion und eigene Zielsetzung betreffend nachhaltige energieeffiziente Verwaltungsliegenschaften dokumentieren. Der Doppelkindergarten ist weiterhin mit einer Grundwasserwärmepumpe am privaten Nahwärmeverbund Bilander angeschlossen.
 
Informationen
 
 
PDF Icon   Minergie-Zertifikat
 
Stapferschulhaus
 

 
Informationen
 
PDF Icon   Jurybericht vom 11. September 2014
» Link zur Einwohnerratsvorlage
Planungsziel:
Gesamtsanierung und Erweiterung der Liegenschaft. Aus Synergiegründen wird die Sanierung des Sportplatzes Hallwyler gleichzeitig geplant.

Stand:
Der Projektwettbewerb wurde am 11. September 2014 entschieden. Das Architekturbüro Liechti Graf Zumsteg hat den Zuschlag erhalten. Der Projektierungskredit wurde an der Einwohnerratssitzung vom 8. Mai 2015 bewilligt.
Der Baukredit wurde an der Einwohnerratssitzung vom 4. März 2016 bewilligt.
Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben an der Urnenabstimmung vom 5. Juni 2016 dem Baukredit mit fast 70% Ja-Stimmen zugestimmt. Gestützt auf das Baugesuch vom 21. Juni 2016 wurde die Baubewilligung mit Stadtratsbeschluss vom 27. September 2016 erteilt. Ausschreibungen und Vergaben der Rohbaugewerke sowie der technischen Ausstattung wurden durchgeführt, der Baubeginn erfolgte am 20. Februar 2017.

Für den Zeitraum der Bauphase (Februar 2017 bis Juni 2018) wird die Primarschule Stapfer in das Provisorium auf der Freudensteinwiese verlegt. Den Provisoriumsbauten hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 4. März 2016 zugestimmt. Die Errichtung des „Stapferino“ wurde ab Oktober 2016 erfolgreich durchgeführt. Anfang Februar 2017 erfolgte der Umzug der Klassen.
 

 
 
 
Ersatz der erdverlegten Leitungen des Fernwärmenetzes Hallwyler
 
Im Sommer 2013 wurden die Wärmeerzeugung des Wärmeverbundes Hallwyler sowie alle Unterstationen bis auf diejenige im Schulhaus Stapfer saniert bzw. ersetzt. Auf den Ersatz der über 50 Jahre alten Fernwärmeleitungen wurde damals verzichtet, da die Sanierung des Stapferschulhauses abgewartet werden sollte. Diese ist nun für den Zeitraum zwischen Februar 2017 und Sommer 2018 vorgesehen. Jetzt muss auch das Fernwärmenetz, welches die Schulhäuser Freudenstein, Hallwyler, Stapfer, die Turnhalle Hallwyler sowie die beiden Hauswartehäuser Freudenstein und Stapfer verbindet, erneuert werden. Dem Leitungsersatz hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 4. März 2016 zugestimmt.

Stand:
Die Ausführung und Inbetriebnahme der 1. Etappe erfolgte ab 15. August 2016 respektive 10. Oktober 2016.
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
 
 
Provisorium Tagesstrukturen Bodenacker
 
Um das Raumdefizit im Schulhaus Bodenacker zu beheben sollen die Tagesstrukturen ausgelagert werden. Das bestehende Containerprovisorium an der Seidenstrasse ist von den Raumgrössen wie auch von der Lage her bestens geeignet, die Tagesstrukturen aufzunehmen. Dem Provisorium hat der Einwohnerrat an seiner Sitzung vom 29. April 2016 in der Variante Kauf zugestimmt.
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
Schulraumplanung
 

 
Die Stadt Brugg verfügt über einen historisch gewachsenen Bestand an sehr unterschiedlichen Liegenschaften. Diese sind in vier Schuleinheiten eingeteilt. Die Schuleinheiten bestehen aus den jeweiligen Primarschulanlagen mit den dazugehörigen Kindergärten und den Oberstufenschulanlagen.
Nach Schulgesetz wurde der Systemwechsel von 5/4 auf neu 6/3 auf das Schuljahr 2014/2015 umgesetzt. Diese bildungstechnischen Veränderungen bewirken organisatorische, planerische und bauliche Massnahmen.
Informationen
 
PDF Icon   Phase I: Analyse. Schlussbericht vom 7. August 2012
PDF Icon   Phase II: Gesamtentwicklungskonzept. Grundlagen für das Auslösen von planerischen und baulichen Massnahmen. Schlussbericht vom 18. Februar 2013
PDF Icon   Phase II: Gesamtentwicklungskonzept. Präsentation vom 11. Juni 2013
PDF Icon   Entwurf Masterplan Umsetzung vom 18. April 2013