Mitteilung des Stadtrates

9. Oktober 2019

Die Kehrichtabfuhr wird ab 1. Januar 2020 neu organisiert

 

Im Hinblick auf die Integration der Gemeinde Schinznach-Bad ins Gesamtgebiet der Stadt Brugg wurde die Kehrichtabfuhr gemeinsam mit der Abfuhrunternehmung Voegtlin-Meyer AG neu überdacht und organisiert. Ein Konzept zur Einführung von Unterflursammelstellen, wie sie in vielen Schweizer Gemeinden bereits im Einsatz sind, ist in Bearbeitung. Ziel ist es, künftig die Wertstoffe wie Glas, Blech/Alu, Textilien aber auch Müllsäcke unter die Erdoberfläche zu verbannen.

 

Bei der Überprüfung des Kehrichtabfuhr-Regimes zeigte sich, dass es durchaus Sinn macht, aufgrund der immer konsequenteren Abfalltrennung und dem separaten Sammeln von Wertstoffen wie Glas, Blech/Alu, PET, Kunststoffen usw., den Restmüll nur noch einmal wöchentlich von Tür zu Tür abzuholen. Die unregelmässige Auslastung der Kehrichtfahrzeuge und die Fahrt in die Kehrichtverbrennungsanlage werden damit optimiert, und gleichzeitig kann ein ökologischer und ökonomischer Nutzen erreicht werden. Mit der Reduktion von Lärm- und Abgasemissionen sinkt auch der Preis für die Transportdienstleitung.

 

Die Abfuhrtage für den Kehricht sind ab 1. Januar 2020 wie folgt vorgesehen:

Das rechte Aareufer mit dem Ortsteil Schinznach-Bad, Westquartier und Zentrum wird jeweils am Donnerstag ab 7 Uhr bedient. Am linken Aareufer vom Ortsteil Umiken bis nach Lauffohr wird der Kehricht jeweils am Montag ab 7 Uhr abgeholt.

 

Sämtliche Informationen zur Abfallentsorgung werden der Bevölkerung wie üblich im jährlich erscheinenden Entsorgungskalender Ende Jahr per Posteinwurf mitgeteilt, bzw. auf der Website der Stadt Brugg aufgeschaltet.

 

Mit der Einführung von unterirdischen Sammelsystemen soll in der Stadt Brugg eine nachhaltige und zeitgemässe Abfallentsorgung umgesetzt werden. Das in Bearbeitung stehende Konzept sieht eine Realisierung in Etappen vor. Die Abfallentsorgung ist ein Eigenwirtschaftsbetrieb und wird über die Abfallgebühren finanziert. Um die geplanten Investitionen tätigen zu können, wird im Entsorgungskonzept geprüft, ob eine künftige Gebührenerhöhung notwendig ist oder Einsparungen bei gleichbleibenden Gebühren möglich sind. Mit der einmal wöchentlichen Kehrichtabfuhr kann ein Teil des Optimierungsziels erreicht werden. Wie die Finanzierung der Unterflursammelstellen im Detail erfolgen kann, wo genau die Standorte in welchen Realisierungsetappen geplant sind, wird im Konzept dargelegt. Es ist vorgesehen, über das Konzept im Verlaufe des Novembers zu orientieren. Aufgrund des erhöhten Handlungsbedarfs in der Altstadt sollen die Altstadtvertretenden gezielt informiert und zur Mitwirkung eingeladen werden.

 

(SR)