Sondernutzungsplanungen

Gestaltungsplan «Alte Post» und Teiländerung Gestaltungsplan «Annerstrasse»: Öffentliche Auflage

 

 
 
Das Gebiet zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse soll weiterentwickelt werden. Im Scharnier zwischen Altstadt und Bahnhof/Neumarkt ist eine Überbauung mit städtischer Verwaltung, Bibliothek, Verkaufsflächen, Büros und Wohnungen geplant. Ziel ist es, inmitten der Stadt Brugg ein identitätsstiftendes, lebendiges Quartier mit qualitativ hochstehenden Freiräumen zu schaffen.
Vom 12. März bis 10. April 2018 erfolgte die öffentliche Mitwirkung zum Gestaltungsplan «Alte Post» und zur Teiländerung des Gestaltungsplans «Annerstrasse». Zum Umgang mit den Mitwirkungseingaben sowie den Begehren der Petitionäre wird im Mitwirkungsbericht Stellung bezogen. Der Stadtrat hat am 6. März 2019 den bereinigten Fassungen der Gestaltungsplanunterlagen „Alte Poste“ und der Teiländerung „Annerstrasse“ sowie dem Mitwirkungsbericht zugestimmt.

Der Stadtrat ist überzeugt, mit der geplanten Weiterentwicklung das hohe Potenzial des wichtigen Gebiets zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse optimal nutzen zu können. Das Areal ist aufgrund seiner Lage ein Schlüsselgebiet der hochwertigen Siedlungsentwicklung nach innen. Die beiden Gestaltungspläne legen die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen fest, um an dieser zentralen, gut erschlossenen Lage die Wohnnutzung zu stärken und publikumsorientierte Nutzungen zu platzieren. Damit soll ein wichtiger Beitrag an die Belebung des Stadtzentrums und insbesondere der Altstadt geleistet werden.

Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Gestaltungsplanentwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und die Vorprüfungsberichte liegen vom 30. März 2019 bis und mit 29. April 2019 auf. Sie können während der Büroöffnungszeiten bei der Abteilung Planung und Bau eingesehen werden.

Wer ein schutzwürdiges, eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Stadtrat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans „Alte Post“ und der Teiländerung des Gestaltungsplans „Annerstrasse“ wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke, das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG).
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Gesamtübersichtsplan
 
PDF Icon   GP Alte Post: Fachbericht
PDF Icon   GP Alte Post: abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Planungsbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Richtprojekt
PDF Icon   GP Alte Post: Situationsplan
PDF Icon   GP Alte Post: Sondernutzungsvorschriften
 
PDF Icon   GP Annerstrasse: Fachbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Mitwirkungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Planungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Richtkonzept
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan EG/OG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan UG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Synopse Sondernutzungsvorschriften

Gestaltungsplan Rütschi-Hallen; Auflage zur öffentlichen Mitwirkung


 
Mit dem Gestaltungsplan «Rütschi-Hallen» wird die Umnutzung sowie die bauliche Weiterentwicklung der ehemaligen Fabrikhallen des Rütschi-Areals ermöglicht. Auf der rund 0.5 ha grossen Parzelle Nr. 1007 entstehen knapp 30 Wohnungen sowie rund 300 m2 Gewerbeflächen. Die geplante bauliche Konzeption sieht verschiedene auf das bestehende Fabrikgebäude gesetzte Volumen und einen Teilabbruch zu Gunsten eines Innenhofes vor. Wesentliche Elemente des architektonisch wertvollen Bestandes sollen erhalten bleiben. Der Aussenraum wird im Hinblick auf die geänderte Nutzung attraktiv umgestaltet und die Parkierung kann weitgehend im Untergeschoss untergebracht werden. Insgesamt kann mit der geplanten Neunutzung und der ortsbaulich auf die bestehende Struktur Rücksicht nehmende Vergrösserung der bestehenden Volumen eine qualitätsvolle Innenentwicklung erzielt werden.

Als Basis für den Gestaltungsplan «Rütschi-Hallen» dienen das Richtprojekt der p-4 AG sowie der BNP Landschaftsarchitekten. Der Gestaltungsplan legt die wesentlichen baulichen Merkmale der zukünftigen Überbauung, Umgebungsgestaltung sowie der Erschliessung fest.

Bemerkungen und Vorschläge zum Entwurf des Gestaltungsplans «Rütschi-Hallen» können im Mitwirkungsverfahren von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Stadtrat eingereicht werden.
Vom 14. September bis 14. Oktober 2019 liegt der Gestaltungsplan «Rütschi-Hallen» für die Mitwirkung öffentlich auf. Die Gestaltungsplanunterlagen sind während dieser First zu den Büroöffnungszeiten bei der Abteilung Planung und Bau einsehbar.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht
PDF Icon   Kurzgutachten
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften

Teiländerung Bauzonenplan "Am Rain" und Gestaltungsplan "Am Rain"; Genehmigung

 

 
 
Die bebauten Parzellen Nr. 1823, 1824 und 1837 sind im Besitz von Baugenossenschaften und befinden sich zwischen der stark befahrenen Zurzacherstrasse und der Quartierstrasse Am Rain.

Der Entscheid der beiden Genossenschaften, zusammen ein Neubauprojekt zu erstellen, bietet die Chance einer gesamtheitlichen Siedlung von hoher Qualität, welche einerseits ein Beitrag zur Innenentwicklung, andererseits auch ein Anstoss zur Aufwertung der Zurzacherstrasse sein wird. Die anspruchsvolle Lärmsituation entlang der Zurzacherstrasse, der städtebauliche Kontext und die angestrebte hohe Ausnützung (innere Verdichtung) sowie die hohen energetischen und wirtschaftlichen Ziele der Bauherrschaft stellen die Rahmenbedingungen der 2013 durchgeführten Machbarkeitsstudie dar.

Anfangs 2015 wurde der Studienauftrag vorbereitet. Dabei wurden insbesondere die städtebauliche Leseart, die Erschliessung, die mögliche Dichte und die zulässige Geschossigkeit bzw. Ausnützungsziffer formuliert und definiert. Das Verfahren des Studienauftrages erfolgte vom März 2015 bis Januar 2016.

Die Jury wählte das Projekt „Gemini“ der Adrian Streich Architekten AG als Siegerprojekt aus. Das Siegerprojekt besticht durch seine Kompaktheit der Gebäude und die daraus entstehenden Freiräume, durch die Weiterentwicklung des Quartiers und durch die wirtschaftlichen, gut nutzbaren Wohnungsgrundrisse. Das Projekt liefert einen wertvollen Beitrag zu den städtebaulichen Fragestellungen.

Im April 2016 entschieden die Baugenossenschaften in Absprache mit der Abteilung Planung und Bau, dem Kanton und der Stadtplanerin, dass aufgrund des überarbeiteten Siegerprojektes ein Gestaltungsplan in Auftrag gegeben werden soll.

Parallel dazu musste eine Teiländerung der Nutzungsplanung erfolgen. Seit dem 13. August 2018 ist der Gestaltungsplan rechtskräftig.

Anfangs Dezember 2018 konnte die Baubewilligung für die erste Bauetappe erteilt werden.
 
Informationen über die Teiländerung des Bauzonenplans "Am Rain" finden Sie » hier
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Teiländerung Bauzonenplan (BZP): Situationsplan
PDF Icon   Teiländerung BZP: Planungsbericht
PDF Icon   Teiländerung BZP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Gestaltungsplan (GP): Situationsplan
PDF Icon   GP: Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   GP: Planungsbericht
PDF Icon   GP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   GP: Fachliche Stellungnahme
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Machbarkeitsstudie
PDF Icon   Lärmgutachten
PDF Icon   Dichteszenarien
PDF Icon   Bericht Beurteilungsgremium

Gestaltungsplan Hofacker

 
 

 
 
Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wurden die Gestaltungsplanentwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht lagen vom 6. Januar bis 6. Februar 2017 bei der Abteilung Planung und Bau auf.

Es gingen 5 Einwendungen ein. Davon wurden drei Einwendungen von Grundeigentümern und deren juristischen Vertretern, welche Grundstücke im betreffenden Gestaltungsplanperimeter besitzen, erhoben.
Aus heutiger Sicht ergibt sich die Problematik, dass der Gestaltungsplan nicht gegen den Willen der Grundeigentümerin der Parzelle 4054 durchgesetzt werden kann, weil auf dieser Parzelle keine Gestaltungsplanpflicht verankert ist.
Der Stadtrat hat am 27. Juni 2017 beschlossen, dass das Sondernutzungsverfahren "Hofacker" bis zur Rechtskraft des neuen Bauzonenplans sowie der revidierten Bau- und Nutzungsordnung sistiert wird.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht der Stadtplanerin
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht