Sondernutzungsplanungen

Gestaltungsplan «Alte Post» und Teiländerung Gestaltungsplan «Annerstrasse»: Beschluss Stadtrat

 

 
 
Das zentral gelegene Gebiet zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse soll weiterentwickelt werden. Im Scharnier zwischen Altstadt und Bahnhof/Neumarkt ist eine Überbauung mit städtischer Verwaltung, Bibliothek, Verkaufsflächen, Büros und Wohnungen geplant. Ziel ist es, inmitten der Stadt Brugg ein identitätsstiftendes, lebendiges Quartier mit qualitativ hochstehenden Freiräumen zu schaffen.

Am 23. Oktober 2019 hat der Stadtrat den Gestaltungsplan «Alte Post» und die Teiländerung des Gestaltungsplans «Annerstrasse» beschlossen und die Einwendungsentscheide gefällt.
Die öffentliche Auflage der beiden Gestaltungspläne fand vom 30. März bis zum 29. April 2019 statt. Insgesamt wurden drei Einwendungen zu den Gestaltungsplänen eingereicht. Zwei Einwendungen betreffen beide Gestaltungspläne und eine Einwendung bezieht sich ausschliesslich auf den Gestaltungsplan «Alte Post».
Die Beschlussfassung des Stadtrats zu den Gestaltungsplänen wird am 7. November 2019 im Amtsblatt publiziert. Die Beschwerdefrist von 30 Tagen beginnt am Tag nach der Publikation im Amtsblatt zu laufen und endet am 7. Dezember 2019. Der Stadtratsbeschluss und die Gestaltungsplanunterlagen können während der Beschwerdefrist auf der Abteilung Planung und Bau eingesehen werden.

Der Stadtrat gibt mit der Beschlussfassung des Gestaltungsplans «Alte Post» und der Teiländerung des Gestaltungsplans «Annerstrasse» die Gestaltungpläne frei und veranlasst das Einreichen zur Genehmigung beim Kanton.

Der Stadtrat ist überzeugt, mit der geplanten Weiterentwicklung das hohe Potenzial des wichtigen Gebiets zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse optimal nutzen zu können. Das Areal ist aufgrund seiner Lage ein Schlüsselgebiet der hochwertigen Siedlungsentwicklung nach innen. Die beiden Gestaltungspläne legen die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen fest, um an dieser zentralen, gut erschlossenen Lage die Wohnnutzung zu stärken und publikumsorientierte Nutzungen zu platzieren. Mit der vorliegenden Planung wird ein wichtiger Beitrag zur Belebung des Stadtzentrums sowie der Altstadt geleistet.
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Gesamtübersichtsplan
 
PDF Icon   GP Alte Post: Fachbericht
PDF Icon   GP Alte Post: abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Planungsbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Richtprojekt
PDF Icon   GP Alte Post: Situationsplan
PDF Icon   GP Alte Post: Sondernutzungsvorschriften
 
PDF Icon   GP Annerstrasse: Fachbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Mitwirkungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Planungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Richtkonzept
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan EG/OG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan UG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Synopse Sondernutzungsvorschriften

Gestaltungsplan Rütschi-Hallen; Auflage zur öffentlichen Mitwirkung


 
Mit dem Gestaltungsplan «Rütschi-Hallen» wird die Umnutzung sowie die bauliche Weiterentwicklung der ehemaligen Fabrikhallen des Rütschi-Areals ermöglicht. Auf der rund 0.5 ha grossen Parzelle Nr. 1007 entstehen knapp 30 Wohnungen sowie rund 300 m2 Gewerbeflächen. Die geplante bauliche Konzeption sieht verschiedene auf das bestehende Fabrikgebäude gesetzte Volumen und einen Teilabbruch zu Gunsten eines Innenhofes vor. Wesentliche Elemente des architektonisch wertvollen Bestandes sollen erhalten bleiben. Der Aussenraum wird im Hinblick auf die geänderte Nutzung attraktiv umgestaltet und die Parkierung kann weitgehend im Untergeschoss untergebracht werden. Insgesamt kann mit der geplanten Neunutzung und der ortsbaulich auf die bestehende Struktur Rücksicht nehmende Vergrösserung der bestehenden Volumen eine qualitätsvolle Innenentwicklung erzielt werden.

Als Basis für den Gestaltungsplan «Rütschi-Hallen» dienen das Richtprojekt der p-4 AG sowie der BNP Landschaftsarchitekten. Der Gestaltungsplan legt die wesentlichen baulichen Merkmale der zukünftigen Überbauung, Umgebungsgestaltung sowie der Erschliessung fest.

Bemerkungen und Vorschläge zum Entwurf des Gestaltungsplans «Rütschi-Hallen» können im Mitwirkungsverfahren von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Stadtrat eingereicht werden.
Vom 14. September bis 14. Oktober 2019 liegt der Gestaltungsplan «Rütschi-Hallen» für die Mitwirkung öffentlich auf. Die Gestaltungsplanunterlagen sind während dieser First zu den Büroöffnungszeiten bei der Abteilung Planung und Bau einsehbar.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht
PDF Icon   Kurzgutachten
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften

Teiländerung Bauzonenplan "Am Rain" und Gestaltungsplan "Am Rain"; Genehmigung

 

 
 
Die bebauten Parzellen Nr. 1823, 1824 und 1837 sind im Besitz von Baugenossenschaften und befinden sich zwischen der stark befahrenen Zurzacherstrasse und der Quartierstrasse Am Rain.

Der Entscheid der beiden Genossenschaften, zusammen ein Neubauprojekt zu erstellen, bietet die Chance einer gesamtheitlichen Siedlung von hoher Qualität, welche einerseits ein Beitrag zur Innenentwicklung, andererseits auch ein Anstoss zur Aufwertung der Zurzacherstrasse sein wird. Die anspruchsvolle Lärmsituation entlang der Zurzacherstrasse, der städtebauliche Kontext und die angestrebte hohe Ausnützung (innere Verdichtung) sowie die hohen energetischen und wirtschaftlichen Ziele der Bauherrschaft stellen die Rahmenbedingungen der 2013 durchgeführten Machbarkeitsstudie dar.

Anfangs 2015 wurde der Studienauftrag vorbereitet. Dabei wurden insbesondere die städtebauliche Leseart, die Erschliessung, die mögliche Dichte und die zulässige Geschossigkeit bzw. Ausnützungsziffer formuliert und definiert. Das Verfahren des Studienauftrages erfolgte vom März 2015 bis Januar 2016.

Die Jury wählte das Projekt „Gemini“ der Adrian Streich Architekten AG als Siegerprojekt aus. Das Siegerprojekt besticht durch seine Kompaktheit der Gebäude und die daraus entstehenden Freiräume, durch die Weiterentwicklung des Quartiers und durch die wirtschaftlichen, gut nutzbaren Wohnungsgrundrisse. Das Projekt liefert einen wertvollen Beitrag zu den städtebaulichen Fragestellungen.

Im April 2016 entschieden die Baugenossenschaften in Absprache mit der Abteilung Planung und Bau, dem Kanton und der Stadtplanerin, dass aufgrund des überarbeiteten Siegerprojektes ein Gestaltungsplan in Auftrag gegeben werden soll.

Parallel dazu musste eine Teiländerung der Nutzungsplanung erfolgen. Seit dem 13. August 2018 ist der Gestaltungsplan rechtskräftig.

Anfangs Dezember 2018 konnte die Baubewilligung für die erste Bauetappe erteilt werden.
 
Informationen über die Teiländerung des Bauzonenplans "Am Rain" finden Sie » hier
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Teiländerung Bauzonenplan (BZP): Situationsplan
PDF Icon   Teiländerung BZP: Planungsbericht
PDF Icon   Teiländerung BZP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Gestaltungsplan (GP): Situationsplan
PDF Icon   GP: Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   GP: Planungsbericht
PDF Icon   GP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   GP: Fachliche Stellungnahme
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Machbarkeitsstudie
PDF Icon   Lärmgutachten
PDF Icon   Dichteszenarien
PDF Icon   Bericht Beurteilungsgremium

Gestaltungsplan Hofacker

 
 

 
 
Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wurden die Gestaltungsplanentwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht lagen vom 6. Januar bis 6. Februar 2017 bei der Abteilung Planung und Bau auf.

Es gingen 5 Einwendungen ein. Davon wurden drei Einwendungen von Grundeigentümern und deren juristischen Vertretern, welche Grundstücke im betreffenden Gestaltungsplanperimeter besitzen, erhoben.
Aus heutiger Sicht ergibt sich die Problematik, dass der Gestaltungsplan nicht gegen den Willen der Grundeigentümerin der Parzelle 4054 durchgesetzt werden kann, weil auf dieser Parzelle keine Gestaltungsplanpflicht verankert ist.
Der Stadtrat hat am 27. Juni 2017 beschlossen, dass das Sondernutzungsverfahren "Hofacker" bis zur Rechtskraft des neuen Bauzonenplans sowie der revidierten Bau- und Nutzungsordnung sistiert wird.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht der Stadtplanerin
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht