Sondernutzungsplanungen

Gestaltungsplan «Alte Post» und Teiländerung Gestaltungsplan «Annerstrasse»: Ergebnisse öffentliche Mitwirkung

 

 
 
Das Gebiet zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse soll weiterentwickelt werden. Im Scharnier zwischen Altstadt und Bahnhof/Neumarkt ist eine Überbauung mit städtischer Verwaltung, Bibliothek, Verkaufsflächen, Büros und Wohnungen geplant. Ziel ist es, inmitten der Stadt Brugg ein identitätsstiftendes, lebendiges Quartier mit qualitativ hochstehenden Freiräumen zu schaffen.
Vom 12. März bis 10. April 2018 erfolgte die öffentliche Mitwirkung zum Gestaltungsplan «Alte Post» und zur Teiländerung des Gestaltungsplans «Annerstrasse». Es sind insgesamt 10 Mitwirkungsbegehren aus der Bevölkerung eingegangen. Im Brennpunkt des Interesses stehen dabei Fragen um den Erhalt der Gebäude «Müller-Haus» und «Alte Schmitte», der Grad der Verdichtung, die Verkehrserschliessung sowie die Gestaltung der Grünräume.
Im Mai 2018 wurde von einer Initiativgruppe eine Petition für eine massvolle bauliche Entwicklung der Brugger Innenstadt lanciert und von der Gruppe mit insgesamt 1541 Unterschriften im Juni 2018 der Stadt überreicht.
Mit der Initiativgruppe werden Gespräche geführt, die Mitwirkungseingaben werden geprüft und die Gestaltungspläne entsprechend bereinigt. Dabei werden auch die Hinweise aus der noch laufenden kantonalen Vorprüfung, die zeitgleich zur öffentlichen Mitwirkung startete, berücksichtigt. Die öffentliche Auflage der beiden Gestaltungspläne wird voraussichtlich im ersten Quartal 2019 erfolgen.

Der Stadtrat ist überzeugt, mit der geplanten Weiterentwicklung das hohe Potenzial des wichtigen Gebiets zwischen Schulthess-Allee und Annerstrasse optimal nutzen zu können. Das Areal ist aufgrund seiner Lage ein Schlüsselgebiet der hochwertigen Siedlungsentwicklung nach innen. Die beiden Gestaltungspläne legen die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen fest, um an dieser zentralen, gut erschlossenen Lage die Wohnnutzung zu stärken und publikumsorientierte Nutzungen zu platzieren. Damit soll ein wichtiger Beitrag an die Belebung des Stadtzentrums und insbesondere der Altstadt geleistet werden.
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Gesamtübersichtsplan
 
PDF Icon   GP Alte Post: Fachbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Planungsbericht
PDF Icon   GP Alte Post: Richtkonzept
PDF Icon   GP Alte Post: Situationsplan
PDF Icon   GP Alte Post: Sondernutzungsvorschriften
 
PDF Icon   GP Annerstrasse: Fachbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Planungsbericht
PDF Icon   GP Annerstrasse: Richtkonzept
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan EG/OG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Situationsplan UG
PDF Icon   GP Annerstrasse: Synopse Sondernutzungsvorschriften

Teiländerung Bauzonenplan "Am Rain" und Gestaltungsplan "Am Rain"; Genehmigung

 

 
 
Die bebauten Parzellen Nr. 1823, 1824 und 1837 sind im Besitz von Baugenossenschaften und befinden sich zwischen der stark befahrenen Zurzacherstrasse und der Quartierstrasse Am Rain.

Der Entscheid der beiden Genossenschaften, zusammen ein Neubauprojekt zu erstellen, bietet die Chance einer gesamtheitlichen Siedlung von hoher Qualität, welche einerseits ein Beitrag zur Innenentwicklung, andererseits auch ein Anstoss zur Aufwertung der Zurzacherstrasse sein wird. Die anspruchsvolle Lärmsituation entlang der Zurzacherstrasse, der städtebauliche Kontext und die angestrebte hohe Ausnützung (innere Verdichtung) sowie die hohen energetischen und wirtschaftlichen Ziele der Bauherrschaft stellen die Rahmenbedingungen der 2013 durchgeführten Machbarkeitsstudie dar.

Anfangs 2015 wurde der Studienauftrag vorbereitet. Dabei wurden insbesondere die städtebauliche Leseart, die Erschliessung, die mögliche Dichte und die zulässige Geschossigkeit bzw. Ausnützungsziffer formuliert und definiert. Das Verfahren des Studienauftrages erfolgte vom März 2015 bis Januar 2016.

Die Jury wählte das Projekt „Gemini“ der Adrian Streich Architekten AG als Siegerprojekt aus. Das Siegerprojekt besticht durch seine Kompaktheit der Gebäude und die daraus entstehenden Freiräume, durch die Weiterentwicklung des Quartiers und durch die wirtschaftlichen, gut nutzbaren Wohnungsgrundrisse. Das Projekt liefert einen wertvollen Beitrag zu den städtebaulichen Fragestellungen.

Im April 2016 entschieden die Baugenossenschaften in Absprache mit der Abteilung Planung und Bau, dem Kanton und der Stadtplanerin, dass aufgrund des überarbeiteten Siegerprojektes ein Gestaltungsplan in Auftrag gegeben werden soll.

Parallel dazu musste eine Teiländerung der Nutzungsplanung erfolgen. Seit dem 13. August 2018 sind sowohl der Gestaltungsplan als auch die Teiländerung der Nutzungsplanung "Am Rain" rechtskräftig.

Anfangs Dezember 2018 konnte die Baubewilligung für die erste Bauetappe erteilt werden.
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Teiländerung Bauzonenplan (BZP): Situationsplan
PDF Icon   Teiländerung BZP: Planungsbericht
PDF Icon   Teiländerung BZP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   Gestaltungsplan (GP): Situationsplan
PDF Icon   GP: Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   GP: Planungsbericht
PDF Icon   GP: Abschliessender Vorprüfungsbericht
PDF Icon   GP: Fachliche Stellungnahme
PDF Icon   Richtprojekt
PDF Icon   Machbarkeitsstudie
PDF Icon   Lärmgutachten
PDF Icon   Dichteszenarien
PDF Icon   Bericht Beurteilungsgremium

Gestaltungsplan Hofacker

 
 

 
 
Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wurden die Gestaltungsplanentwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt.

Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht lagen vom 6. Januar bis 6. Februar 2017 bei der Abteilung Planung und Bau auf.

Es gingen 5 Einwendungen ein. Davon wurden drei Einwendungen von Grundeigentümern und deren juristischen Vertretern, welche Grundstücke im betreffenden Gestaltungsplanperimeter besitzen, erhoben.
Aus heutiger Sicht ergibt sich die Problematik, dass der Gestaltungsplan nicht gegen den Willen der Grundeigentümerin der Parzelle 4054 durchgesetzt werden kann, weil auf dieser Parzelle keine Gestaltungsplanpflicht verankert ist.
Der Stadtrat hat am 27. Juni 2017 beschlossen, dass das Sondernutzungsverfahren "Hofacker" bis zur Rechtskraft des neuen Bauzonenplans sowie der revidierten Bau- und Nutzungsordnung sistiert wird.
 
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Planungsbericht
PDF Icon   Sondernutzungsvorschriften
PDF Icon   Situationsplan
PDF Icon   Fachbericht der Stadtplanerin
PDF Icon   Mitwirkungsbericht
PDF Icon   abschliessender Vorprüfungsbericht