Seniorenausflug der Stadt Brugg 2018

Weitsichten und Einsichten

Wird das Wetter halten? Für die rund 200 Seniorinnen und Senioren, die sich am Mittwoch auf dem Eisi versammelten, war die Frage nach dem Reisewetter zweitrangig. Sie freuten sich auf den traditionellen Seniorenausflug der Stadt. Mit vier Bussen startete die Reisegesellschaft kurz nach Mittag zu einer gemütlichen Fahrt durch das Zürcher Oberland bis hinauf auf die Hulftegg. Der Pass zwischen Zürich und St. Gallen bietet eine spektakuläre Sicht über das Toggenburg.

Im Gasthaus auf der Passhöhe auf 950 Höhenmetern wartete bereits ein herzhaftes Zvieri auf die Gäste. Diese genossen die willkommene Abwechslung in vollen Zügen und hatten merklich Freude am geselligen Zusammensein mit Bekannten und Freunden, die man sonst kaum mehr sieht.

Für Jürg Baur war es der erste Seniorenausflug, und der Neu-Stadtrat zeigte sich in einer kurzen, launigen Rede beeindruckt von der Lebensfreude und Energie der Seniorinnen und Senioren. Immerhin summiere sich der Erfahrungsschatz der Teilnehmenden auf insgesamt 16380 Lebensjahre, resümierte er. Bei einem Durchschnittsalter der Teilnehmenden von 82 Jahren ehrte Baur den ältesten Teilnehmer, Johann Stump mit fitten 97 Jahren. Die jüngsten Teilnehmerinnen mit jeweils 75 Jahren, Franziska Richiger-Jelancic und Grudrun Glanzmann-Gobeli, durften ebenso ein kleines Geschenk entgegen nehmen wie Margrith Pauli-Hediger, die an diesem Tag ihren 83. Geburtstag feierte. Einen besonderen Dank richtete Baur zudem an die zwölf Begleitpersonen und an Severin Dommann. Für den neuen Vorsteher der Sozialen Dienste Brugg war es eine doppelte Premiere: Er organisierte den Ausflug und nahm zugleich das erste Mal daran teil. Eine weitere Premiere war die kurze, warmherzige Ansprache von Barbara Horlacher, die sich in ihrer neuen Funktion als Stadtammann sichtlich wohl fühlte und den Austausch mit den älteren Bruggerinnen und Bruggern ausgiebig pflegte.

Manche Teilnehmenden genossen die frische Luft, andere staunten über das Panorama und schwelgten in Erinnerungen oder vertraten sich auf dem nahen Witzweg die Füsse, bevor die Fahrt über Wald, Rapperswil über den Seedamm auf die Autobahn und zurück nach Brugg führte. Und das Wetter? Es hielt - und sogar die Sonne zeigte sich. Besser kann es doch nicht sein, darin waren sich alle Teilnehmenden einig.

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