Mitteilung des Stadtrates Brugg

7. März 2019

Farbkarte für die Altstadt Brugg 

 

Die Gebäude der Altstadt Brugg weisen eine nuancenreiche und über Jahrhunderte überlieferte Farbkultur auf, die massgeblich zur Qualität und Identität des Ortsbildes beiträgt. Bezüglich der Farbigkeit der Architektur ist es bedeutsam herauszufinden, was die Brugger Altstadt ausmacht und was im Umgang mit dem Bestehenden berücksichtigt werden sollte. Die Kenntnis der farbspezifischen Grundlagen des Ortsbildes ist auch zudem immer mehr gefragt, da sich das Spektrum von Farben und Materialien, welches heute für die Gestaltung von Fassaden zur Verfügung steht, aufgrund der technologischen Entwicklung laufend erweitert.

 

Die Stadt Brugg hat das «Haus der Farbe – Institut für Gestaltung in Handwerk und Architektur» mit der Ausarbeitung einer «Farbkarte für die Altstadt Brugg» beauftragt. Im Rahmen einer anwendungsorientierten Studie wird ein Arbeitsinstrument entwickelt, das Bauherren und Architekten im sorgfältigen Umgang mit Farben und Materialien in der Altstadt unterstützt. Die Farbkarte soll als praxisnahes Instrument herangezogen werden, um die Kommunikation über Farbe zwischen Eigentümerinnen und Eigentümern mit Fachleuten und Behörden zu erleichtern, wenn es konkret darum geht, Renovierungsmassnahmen der wertvollen Einzelbauten zu beraten und gemeinsam festzulegen. Der Kanton Aargau hat ein Gesamtprojekt zur Farbkultur im Aargau lanciert. Das Projekt von Brugg wird zusammen mit einem vergleichbaren Projekt für Rheinfelden Teil dieses Gesamtprojekts sein.

 

Ab Mitte März wird ein Team vom «Haus der Farbe» in der Altstadt unterwegs sein und die Farben vor Ort aufnehmen und analysieren. Die Ergebnisse werden Ende 2019 veröffentlicht und sollen in einer «Farbkarte für die Altstadt Brugg» dokumentiert werden.

 

(SR)