Projektmanagement - Hochbau

Die Abteilung Planung und Bau ist als Baufachorgan im Auftrag des Stadtrates federführend bei der Planung und Realisierung von städtischen Neubauten sowie Umbauten und Sanierungen. Sie vertritt die Interessen der Stadt Brugg als Bauherrschaft und ist für die zielgerichtete Planung und Realisierung der Projekte für Kultur- und Verwaltungsgebäude, Schul- und Sportanlagen, Wohnbauten und zahlreicher weiterer öffentlicher Hochbauvorhaben verantwortlich. In dieser Funktion werden die städtischen Bauprojekte durch die Abteilung Planung und Bau von der konzeptionellen Planung und der Bedarfsabklärung an bis zur Inbetriebnahme der Bauten geführt.
Stapferschulhaus
 

 

 
Stand:
Der Baubeginn erfolgte am 20. Februar 2017. Nach einer Bauzeit von 17 Monaten wurden die Arbeiten pünktlich zum Jugendfest 2018 fertiggestellt. Der Auszug aus dem Provisorium (Stapferino) erfolgte während den Sommerferien, so dass Schüler und Lehrpersonen die neuen Räumlichkeiten zum Start des neuen Schuljahres am 13. August 2018 in Gebrauch nehmen konnten. Die Einweihung findet am Samstag, 1. September 2018 statt. Von 10.30 bis 14.00 Uhr steht das Gebäude den interessierten Besuchern zu einer freien Besichtigung offen. Eine Festwirtschaft, Pausenplatzspiele, Besichtigung des Schulgartens sowie eine Gewerbeschau beteiligter Betriebe mit Führung der Schüler zu den Handwerkerarbeiten runden das Programm ab.

Mit Hilfe von 10 verschiedenen Planungsbüros sowie 40 Unternehmern wurde die vorhandene wertvolle Bausubstanz gesichert und in Abstimmung mit der Denkmalpflege den heutigen Erfordernissen angepasst. Der Erweiterungsbau im Sockelgeschoss führt zu einer Vergrösserung der Nutzfläche um 410 m2. Dadurch, sowie durch Optimierung von Flächenanordnungen konnten gesamthaft vier zusätzliche Klassen- und Gruppenräume geschaffen werden. Der neue ebenerdige Zugang von Norden in Zusammenhang mit dem neuen Lift, der alle Geschosse erschliesst (einschliesslich des Estrichs), ermöglicht einen hindernisfreien Zugang nach Norm. Weiter wurde das Gebäude zur Sicherheit von Erdbeben ertüchtigt. Dazu wurden Verstärkungen im Uhrenturm vorgenommen.
Im Fokus der ökologischen und nachhaltigen Anforderungen stand die Schaffung und Erhaltung eines guten Innenraumklimas unter Verwendung von schadstofffreien und emmissionsarmen Baumaterialien. Der in seinen ursprünglichen Zustand versetzte Singsaal erhielt eine zeitgemässe technische Ausstattung und kann auch für kommunale Veranstaltungen genutzt werden. Das Budget von 10.56 Millionen Franken wird eingehalten werden, ohne jedoch voraussichtliche Reserven oder Unterschreitungen.

Umgebungsarbeiten:
In Absprache mit der Landschaftskommission wurden die Pflanzungen auf ökologische und standortgerechte Arten geprüft und ausgerichtet. Die ersten Gräser wurden bereits eingebracht. Hecken und Bäume werden bis Ende Oktober gepflanzt.
Der Rückbau des Stapferino ist erfolgt. Aktuell laufen die Arbeiten zur Wiederherstellung der Freudensteinwiese. Eine Ansaat ist in der 3. Septemberwoche geplant, die Nutzung ab voraussichtlich Juni 2019 freigegeben.
 
 
Sanierung der Turmuhr:
 

 
Diese umfasste eine Zeiger- und Zeigerantriebssanierung inkl. neuer Uhren-Ansteuerung. Die Vergoldung an den Zeigern wies markante Abnützungen auf. Auf der Rückseite der Zeiger, am Zeigergerippe, waren diverse Farbabplatzungen durch Rostkorrosion vorhanden. Die Zeiger wurden komplett saniert und wiederum blattvergoldet. Dieses wegen bereits fortgeschrittener Rostkorrosion. Die Sanierung der Zeigerwerke sowie der Umbau der Motorzeigerwerke mit neuer Uhrensteuerung waren für eine verlässliche Funktion erforderlich.

Es handelt sich um eine kompakte selbstrichtende Uhrwerkssteuerung mit automatischer Sommer-/ Winterzeitumstellung. Die Uhr erhält Funksignale vom Langwellensender DCF-77 und ist somit atomuhrgenau. Die Uhr war seit Weihnachten nicht mehr in Betrieb. Seit Mitte März läuft sie wieder.
 
 
Informationen
 
PDF Icon   Jurybericht vom 11. September 2014
» Link zur Einwohnerratsvorlage
 
Freibadsanierung 3. Etappe
 

 

 
 
Der Bauprozess startete unmittelbar nach dem Saisonende 2016 und dauerte insgesamt gut 7 Monate. Der Saisonstart des sanierten Freibades erfolgte am Pfingstwochenende, 3. Juni 2017, die Eröffnungsfeier eine Woche später, am 10. Juni 2017.
 
 
 
Teilersatzneubau Forstwerkhof
 

 
Die Einweihung des Forstwerkhofes erfolgte am 20. Januar 2017. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes, der veralteten Installationen sowie der Vergrösserung der Zuständigkeiten des Forstbetriebes Brugg entsprach der Altbau nicht mehr den Nutzerbedürfnissen. Bedingt durch die Vorteile eines vorgefertigten Holzbaus konnte eine Erstellung innerhalb einer Ausführungszeit von nur 5 Monaten realisiert werden.
 
 
Neubau Kindergarten Bilander
 

 
Der bestehende Doppelkindergarten in Holzbauweise mit Baujahr 1974 wurde durch einen Neubau in Elementbau mit Minergie-Eco-Standard ersetzt. Der Kindergartenbetrieb wurde im Frühling 2016 wiederaufgenommen.
 
 
Informationen
 
 
PDF Icon   Minergie-Zertifikat

Schulraumplanung


 
Die Stadt Brugg verfügt über einen historisch gewachsenen Bestand an sehr unterschiedlichen Liegenschaften. Diese sind in vier Schuleinheiten eingeteilt. Die Schuleinheiten bestehen aus den jeweiligen Primarschulanlagen mit den dazugehörigen Kindergärten und den Oberstufenschulanlagen.
Nach Schulgesetz wurde der Systemwechsel von 5/4 auf neu 6/3 auf das Schuljahr 2014/2015 umgesetzt. Diese bildungstechnischen Veränderungen bewirken organisatorische, planerische und bauliche Massnahmen.
 
Informationen
 
PDF Icon   Gesamtentwicklungskonzept. Grundlagen für das Auslösen von planerischen und baulichen Massnahmen. Schlussbericht vom 18. Februar 2013
Provisorium Tagesstrukturen Bodenacker
 
Um das Raumdefizit im Schulhaus Bodenacker zu beheben, wurde das bestehende Containerprovisorium gekauft, angepasst und für den Betrieb der Tagesstrukturen umgenutzt.
Es ist vorgesehen, mit einer Studie die Erweiterung in der Schulanlage aufzuzeigen und eine definitive Lösung anzustreben.
 
 
Informationen
 
Kindergarten Baslerstrasse Umiken
 
Ein Doppelkindergarten soll den Kindergarten an der Baslerstrasse bei der Fachhochschule ersetzen. Kann das Mietverhältnis mit dem Kanton langfristig geregelt werden, würde der Bau einer zusätzlichen Kindergarten-Abteilung im Raum Umiken genügen.
 
Informationen