Projektmanagement - Hochbau

Die Abteilung Planung und Bau ist als Baufachorgan im Auftrag des Stadtrates federführend bei der Planung und Realisierung von städtischen Neubauten sowie Umbauten und Sanierungen. Sie vertritt die Interessen der Stadt Brugg als Bauherrschaft und ist für die zielgerichtete Planung und Realisierung der Projekte für Kultur- und Verwaltungsgebäude, Schul- und Sportanlagen, Wohnbauten und zahlreicher weiterer öffentlicher Hochbauvorhaben verantwortlich. In dieser Funktion werden die städtischen Bauprojekte durch die Abteilung Planung und Bau von der konzeptionellen Planung und der Bedarfsabklärung an bis zur Inbetriebnahme der Bauten geführt.
Sanierung des Abwartshauses Stapfer
 

 
Mit Abschluss der Sanierung des Schulhauses Stapfer und aufgrund des Gebäudezustands drängt sich nun auch für das ehemalige Abwartshaus eine nachhaltige Sanierung auf. Wie zuvor beim Schulhaus wurden in den letzten 50 - 70 Jahren keine grösseren Sanierungsmassnahmen mehr durchgeführt und lediglich nur einzelne kleinere Unterhaltsarbeiten vorgenommen. Eine umfassende Gebäudesanierung, welche sich an den realisierten Qualitäten und Standards der Schulhaussanierung orientiert, ist dringend anzugehen. Bei den planerischen Abklärungen können Erkenntnisse und Synergien aus der vorhergehenden Schulhaussanierung genutzt werden.

Das ehemalige Abwartshaus Stapfer wird derzeit von der Schule Brugg für die Logopädie sowie für die Schulsozialarbeit der Primarschule Zentrum genutzt. Gemäss Raumprogramm der Schule soll das Gebäude weiterhin langfristig für diese Nutzungen zur Verfügung stehen. Das bestehende kleine Sitzungszimmer im Obergeschoss stünde auch für eine öffentliche Nutzung zur Verfügung. Aufgrund des Gesamtschulraumbedarfs Stapfer können diese Flächen im Schulhaus nicht nachgewiesen werden. Der Zugang zum Erdgeschoss soll schwellenfrei ermöglicht werden, ebenso ist geplant, die WCs behindertengerecht auszustatten. Ein Teil der Aussenanlage ist für eine Bewirtschaftung als Schulgarten vorgesehen.


Der beantragte Projektierungskredit von CHF 55‘000 wurde anlässlich der Einwohnerratssitzung vom 5. April 2019 zurückgewiesen. Das weitere Vorgehen wird zurzeit vom Stadtrat geprüft.

Die Ausführung ist für den Sommer 2020 geplant, der Projektabschluss für Herbst 2020.
 
 
Informationen:
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Denkmalschutzinventar
Verlängerung und Erweiterung des Kindergartenprovisoriums auf der Freudensteinwiese
 

 
Die Schule Brugg ist seit mehreren Jahren mit anhaltend hohen Kindergartenschülerzahlen vor allem im Zentrum und in Umiken konfrontiert. Die Abklärungen in der Schulraumplanung hatten ergeben, dass zukünftig für die Ortsteile Umiken, Zentrum und Altenburg ein Doppelkindergarten notwendig sein wird.
Am 19. Oktober 2018 hat der Einwohnerrat den Kredit für die Verlängerung und die Erweiterung des Kindergartenprovisoriums auf der Turnwiese Freudenstein gesprochen. Die Ausführung wurde am 8. Februar 2019 mittels drei zusätzlicher Container abgeschlossen. Nach Ende der Sportferien ist der vergrösserte Kindergarten ab 18. Februar 2019 wie geplant in Betrieb.
 
 
Informationen:
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Bericht "Schulraumplanung Schule Brugg, Gesamtentwicklungskonzept", Basler & Hofmann vom 18.02.2013
Massnahmen für die Umsetzung des Archivkonzepts des Stadtarchivs
 

 
In der Stadt Brugg besteht in Bezug auf die Langzeitarchivierung von Papierunterlagen und von Bildwerken grosse Platzknappheit. Die Docuteam GmbH, die im Auftrag des Stadtrats das Stadtarchiv bewirtschaftet, hat ein zukunftsträchtiges Archivkonzept erstellt, welches die Bedürfnisse auf Jahre hinaus abdecken kann. Die Umsetzung des Konzepts ist vor der Fusion mit der Gemeinde Schinznach-Bad am 1. Januar 2020 geplant, damit auch diese Akten eingegliedert werden können.
Der Einwohnerrat hat am 19. Oktober 2018 den Kredit über CHF 385’000 gutgeheissen.
 
 
Informationen:
 
PDF Icon   Einwohnerratsvorlage
PDF Icon   Grundrisspläne
PDF Icon   Bericht Archivkonzept
Stadtmuseum
 

 
Das Stadtmuseum Brugg soll einer Modernisierung der Dauerausstellung und Gebäuderenovation unterzogen werden. Nach erfolgter Sanierung und Neueinrichtung des Stäblisaales 2015, sollen nun auch das Erdgeschoss und das 2. Obergeschoss eine zeitgemässe Nutzung erhalten. Die dafür erforderliche Planung umfasst die Jahre 2019/2020, die Ausführung die Jahre 2020 bis zum Bezug im Frühling 2021. Dem Bericht und Antrag des Stadtrates an die Stimmberechtigten der Ortsbürgergemeinde für einen Projektierungskredit über CHF 103‘000 wurde am 4. Dezember 2018 zugestimmt.
 
 
Informationen:
 
PDF Icon   Ortsbürgergemeindevorlage
PDF Icon   Konzeptstudie Modernisierung Stadtmuseum
PDF Icon   Ausstellungskonzept Historische Sammlung
Stapferschulhaus
 

 

 
Bau bis Einweihung:
Der Baubeginn erfolgte am 20. Februar 2017. Nach einer Bauzeit von 17 Monaten wurden die Arbeiten pünktlich zum Jugendfest 2018 fertiggestellt. Der Auszug aus dem Provisorium (Stapferino) erfolgte während den Sommerferien, so dass Schüler und Lehrpersonen die neuen Räumlichkeiten zum Start des neuen Schuljahres am 13. August 2018 in Gebrauch nehmen konnten. Die Einweihung fand am Samstag, 1. September 2018 statt. Von 10.30 bis 14.00 Uhr stand das Gebäude den interessierten Besuchern zu einer freien Besichtigung offen.

Planung:
Mit Hilfe von 10 verschiedenen Planungsbüros sowie 40 Unternehmern wurde die vorhandene wertvolle Bausubstanz gesichert und in Abstimmung mit der Denkmalpflege den heutigen Erfordernissen angepasst. Der Erweiterungsbau im Sockelgeschoss führt zu einer Vergrösserung der Nutzfläche um 416 m2. Dadurch, sowie durch Optimierung von Flächenanordnungen konnten gesamthaft vier zusätzliche Klassen- und Gruppenräume geschaffen werden. Der neue ebenerdige Zugang von Norden in Zusammenhang mit dem neuen Lift, der alle Geschosse erschliesst (einschliesslich des Estrichs), ermöglicht einen hindernisfreien Zugang nach Norm. Weiter wurde das Gebäude zur Sicherheit von Erdbeben ertüchtigt. Dazu wurden Verstärkungen im Uhrenturm vorgenommen. Zur Energieeffizienz konnte der Heizwärmebedarf um 36 % gesenkt werden. Mit der Sanierung wurden ursprünglich vorhandene hohe Lüftungswärmeverluste stark reduziert, so dass in Kombination mit der Sanierung der Heizungsanlage eine Reduktion des Heizwärmebedarfs um insgesamt 50% erreicht werden konnte. Im Fokus der ökologischen und nachhaltigen Anforderungen stand die Schaffung und Erhaltung eines guten Innenraumklimas unter Verwendung von schadstofffreien und emmissionsarmen Baumaterialien. Der in seinen ursprünglichen Zustand versetzte Singsaal erhielt eine zeitgemässe technische Ausstattung und kann auch für kommunale Veranstaltungen genutzt werden.

Projektabschluss/Kreditabrechnung:
Der bewilligte Kredit von 10.56 Millionen Franken wurde nahezu eingehalten. Die Kreditüberschreitung von 0.9% begründet sich durch die entstandene Negativteuerung von 1.58%. Die Bauabrechnung ohne Berücksichtigung der Teuerung konnten ca. 72‘500 Franken unter Kredit abgeschlossen werden. Vom Bund wurde ein Beitrag von CHF 300‘000 ausgezahlt. Dieser wurde vom Finanzdienst des Bundesamtes für Kultur gesprochen. Vom Departement Bildung, Kultur und Sport des Kantons wurden Fördermittel der Denkmalpflege in Höhe von CHF 485‘000 bereitgestellt. Im Total der ausgewiesenen Projektkosten wurden diese Fördermittel nicht berücksichtigt und aktiviert.
 
 

 

 
 
Umgebungsarbeiten:
Die Umgebungsarbeiten sind abgeschlossen. Die Nutzung der Freudensteinwiese ist ab dem 27. April 2019 (Ende der Frühlingsferien) freigegeben.
 
 

 
 
 
Informationen:
 
PDF Icon   Jurybericht vom 11. September 2014
» Link zur Einwohnerratsvorlage
Hallenbad: Ertüchtigung der Fluchtwege und des Grundwasserschutzes
 

 
Ausgangslage
Das Hallenbad Brugg wurde 1982 erbaut. Ein im Jahr 2014 durchgeführtes hydrologisches Gutachten und eine 2016 durchgeführte Gefährdungs- und Risikoanalyse ergaben ein nicht unbeträchtliches Risiko beim Personenschutz. Zur Behebung der Mängel in den Bereichen Grundwasserschutz sowie Fluchtwege und Brandschutz wurden die folgenden Massnahmen getroffen:

Ertüchtigung Grundwasserschutz
Die Untersuchung zur Statik des Untergeschosses des Hallenbads zeigte, dass es im Falle eines Ansteigens des Grundwassers bei kritischen Gebäudeteilen, d.h. insbesondere der Bodenplatte im Hallenbadkeller, zu einem Versagen kommen könnte. Als Verstärkungsmassnahme der Bodenplatte wurde diese in Teilbereichen mittels Klebearmierung ertüchtigt. Hierzu war auch die De- und Wiedermontage der an diesem Ort installierten Gebäude- und Badewassertechnik notwendig. Betroffen waren die Lüftungsanlagen und der Ozon-Ausgangstank. Letzterer wurde altersbedingt ersetzt.

Ertüchtigung Fluchtwege und Brandschutz
Die Untersuchungen zum Brandschutz sowie die Prüfung durch die Aargauische Gebäudeversicherung zeigten, dass mehrere Sachverhalte im Bereich der Fluchtwege des Hallenbads nicht mehr den heute geltenden Anforderungen entsprachen. Um den Fluchtweg aus dem Untergeschoss zu gewährleisten, wurden im Wesentlichen drei Massnahmen notwendig:
- Die beiden Garderoben (Damen/ Herren) und der Abgang von der Kasse wurden mit brandfallgesteuerten EI 30 Türen ausgerüstet
- Die Lüftungskanäle im Korridorbereich UG wurden mit einer Brandschutzverkleidung nachgerüstet bzw. mit neuen Kanälen versehen
- m Erdgeschoss wurde eine Fluchttüre ins Freie eingebaut.
Zusätzlich wurden diverse Türen brandschutztechnisch aufgerüstet sowie die Notbeleuchtung und Signalisierung ergänzt oder neue in Funktion genommen.

Die Realisierung der Teilprojekte erfolgte gleichzeitig, damit Synergiepotenziale bei den Gewerken (Baumeister, Lüftung, Elektro, Metallbau, Deckenbau etc.) genutzt werden konnten. Die Realisierungsphase war nur während der ordentlichen Revisionszeit des Hallenbads, d.h. während 6 Wochen im Juli und August möglich und wurde am 17. August 2018 abgeschlossen. Die Wiederaufnahme des Hallenbadbetriebs erfolgte am pünktlich am 20. August 2018.
Die budgetieren Kosten von CHF 493‘000 konnten eingehalten und sogar unterschritten werden.
Mit der Ertüchtigung der Fluchtwege und des Grundwasserschutzes wurde ein wichtiger Beitrag für die Personen- und Gebäudesicherheit im Hallenbad Brugg geleistet.
 
 
Freibadsanierung 3. Etappe
 

 

 
 
Der Bauprozess startete unmittelbar nach dem Saisonende 2016 und dauerte insgesamt gut 7 Monate. Der Saisonstart des sanierten Freibades erfolgte am Pfingstwochenende, 3. Juni 2017, die Eröffnungsfeier eine Woche später, am 10. Juni 2017.
 
 
 
Teilersatzneubau Forstwerkhof
 

 
Die Einweihung des Forstwerkhofes erfolgte am 20. Januar 2017. Aufgrund des schlechten baulichen Zustandes, der veralteten Installationen sowie der Vergrösserung der Zuständigkeiten des Forstbetriebes Brugg entsprach der Altbau nicht mehr den Nutzerbedürfnissen. Bedingt durch die Vorteile eines vorgefertigten Holzbaus konnte eine Erstellung innerhalb einer Ausführungszeit von nur 5 Monaten realisiert werden.
 
 
Neubau Kindergarten Bilander
 

 
Der bestehende Doppelkindergarten in Holzbauweise mit Baujahr 1974 wurde durch einen Neubau in Elementbau mit Minergie-Eco-Standard ersetzt. Der Kindergartenbetrieb wurde im Frühling 2016 wiederaufgenommen.
 
 
Informationen:
 
PDF Icon   Minergie-Zertifikat

Schulraumplanung


 
Die Stadt Brugg verfügt über einen historisch gewachsenen Bestand an sehr unterschiedlichen Liegenschaften. Diese sind in vier Schuleinheiten eingeteilt. Die Schuleinheiten bestehen aus den jeweiligen Primarschulanlagen mit den dazugehörigen Kindergärten und den Oberstufenschulanlagen.
Nach Schulgesetz wurde der Systemwechsel von 5/4 auf neu 6/3 auf das Schuljahr 2014/2015 umgesetzt. Diese bildungstechnischen Veränderungen bewirken organisatorische, planerische und bauliche Massnahmen.
 
Informationen:
 
PDF Icon   Gesamtentwicklungskonzept. Grundlagen für das Auslösen von planerischen und baulichen Massnahmen. Schlussbericht vom 18. Februar 2013
Provisorium Tagesstrukturen Bodenacker
 
Um das Raumdefizit im Schulhaus Bodenacker zu beheben, wurde das bestehende Containerprovisorium gekauft, angepasst und für den Betrieb der Tagesstrukturen umgenutzt.
Es ist vorgesehen, mit einer Studie die Erweiterung in der Schulanlage aufzuzeigen und eine definitive Lösung anzustreben.
 
 
Informationen:
 
momentan keine weiteren Informationen.
 
Kindergarten Baslerstrasse Umiken
 
Ein Doppelkindergarten soll den Kindergarten an der Baslerstrasse bei der Fachhochschule ersetzen. Kann das Mietverhältnis mit dem Kanton langfristig geregelt werden, würde der Bau einer zusätzlichen Kindergarten-Abteilung im Raum Umiken genügen.
 
Informationen:
 
momentan keine weiteren Informationen.