Stadtentwicklungsplanung Brugg

Stadtentwicklungsstrategie
Die Stadtentwicklung als Planungsinstrument dient der Stadt Brugg in ihrer Entwicklung als Kompass und als Grundlage für die Auslösung von konkreten Massnahmen zur Stadtentwicklung. Ausgehend von einer Vision Brugg 2025 als „innovatives, wachsendes und lebenswertes Regionalzentrum“, wurden Strategien und Massnahmen für den Wirtschafts-, den Wohn- und Bildungsstandort sowie das Regionalzentrum formuliert und im Bericht „Stadtentwicklungsstrategie“ vom Juli 2009 zusammen getragen. Die Stadtentwicklungsplanung gibt ausserdem den Rahmen für die Umsetzung der Massnahmen vor. Damit verpflichtet sich die Stadt Brugg, gezielte Investitionen zum Wohle der Bevölkerung und damit zur Steigerung der Lebensqualität zu tätigen.

Nach erfolgtem Abschluss der Stadtentwicklungsstrategie im Jahr 2010, wurde die Umsetzung im Jahr 2011 in die Wege geleitet.

Umsetzung
Wie im Bericht zur Stadtentwicklungsstrategie festgehalten, trägt der Stadtrat die Verantwortung für die Umsetzung. Die Verantwortung für die operative Ebene liegt bei der Verwaltung. Diese überprüft den Umsetzungsstand der Massnahmen regelmässig, initiiert die Umsetzung weiterer Massnahmen und stellt dem Stadtrat entsprechende Anträge. Die Umsetzung einzelner Massnahmen müssen vom Einwohnerrat beschlossen werden, sofern diese aus finanziellen oder formellen Gründen in seinen Kompetenzbereich fallen.

Begleitgremium Stadtentwicklungsplanung STEP
Die Umsetzung soll flexibel bleiben und jederzeit und je nach Bedarf aktualisiert werden können. Der Stadtrat bestimmt, ob und wann Schritte eingeleitet werden müssen. Als Gefäss der Umsetzung wurde das Begleitgremium STEP aus Stadtrat und Verwaltung zusammengesetzt. Es hat seine Arbeit am 7. Juni 2012 offiziell gestartet. Die Projektleitung obliegt der Abteilung Planung und Bau.

Echoraum
Mehrere Vertreter aus verschiedenen Bereichen des Stadtlebens werden sich in einem sogenannten „Echoraum“ mit Monitoring-Aufgaben treffen. Die Rolle des Echoraums wird es sein, Umsetzungen konstruktiv zu prüfen, Hinweise darauf zu liefern und dem Gremium eine jährliche Rückmeldung abzugeben. Damit wird einerseits die Umsetzung der Stadtentwicklungsstrategie so breit und fachlich wie möglich in die Öffentlichkeit abgestützt und anderseits wird die Verknüpfung mit der laufenden Stadtentwicklung so gewährleistet, dass die Umsetzung stets die erforderliche Flexibilität und den wichtigen Realitätsbezug behält.

Der Umsetzungsstand wird regelmässig über die Homepage der Stadt veröffentlicht.

Massnahmen
Bei der Einschätzung der Massnahmen wurde festgestellt, dass die starken Synergien zwischen den Massnahmen hervorgehoben werden müssen. Dementsprechend wurden die einzelnen Massnahmen aus den verschiedenen Strategien herausgelöst und einem bzw. mehreren der fünf neu definierten folgenden Kapitel zugeordnet:
A - GRNP (BNO) – Gesamtrevision Nutzungsplanung
B - Zentrum - Perimeter Stadtzentrum vom Bahnhofplatz bis zur Vorstadt
C - Region - Brugg und Region
D - Bildung - Schwerpunkt Interaktion und Wissenstransfer
E – Marketing

Gesamtrevision der Nutzungsplanung zusammen mit der Gemeinde Windisch
Mit dem Entscheid, die Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung in der Gesamtrevision der Nutzungsplanung zusammen mit der Gemeinde Windisch neu einzuordnen, wird die Umsetzung zum Teil mit dem neuen Prozess verknüpft.
PDF Icon   Massnahmenkatalog - Stand der Umsetzung

Interessiert?

Laden Sie hier die «Stadtentwicklungsstrategie» herunter:
PDF Icon   Vollständiger Bericht
PDF Icon   Übersichtsblatt
PDF Icon   Plan Flächenpotenziale
PDF Icon   Plan öffentliche Räume
PDF Icon   Plan Anpassung Bau- und Nutzungsordnung
PDF Icon   Plan aktive Bodenpolitik
Der Bericht ist bei der Stadt Brugg, Planung und Bau (Hauptstrasse 5, 5200 Brugg) auch in gedruckter Version erhältlich.

Haben Sie Fragen?

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen die Abteilung Planung und Bau:

Planung und Bau
Hauptstrasse 5
5200 Brugg
Tel. 056 461 76 33

Begleitgremium

Daniel Moser (Stadtammann)
Andrea Metzler (Stadträtin, Ressort Planung und Bau)
Yvonne Brescianini (Stadtschreiber)
Stefan Huber (Leiter Finanzen)
Stefan Hein (Leiter Planung und Bau)
Monika Klingele Frey (Stadtplanung)

Echoraum

Daniel Moser (Stadtammann)
Willi Wengi (Finanzkommission)
Eszter Markus Nänny (Schulpflege)
Verena Rohrer (Brugg Regio)
Max Suter
Livio Plüss
Andreas Graf
Monika Klingele Frey (Stadtplanerin)
Entstehung der Stadtentwicklungsstrategie